31. Okt. 2026 RichtlinienImpressum Sitemap
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Uybadın Köşkü: Ankaras vergessene Villa am Kızılay

Die Uybadın Köşkü war eine der prächtigsten Villen des frühen Ankara und stand der Überlieferung nach einst genau dort, wo heute der Kızılay-Platz pulsiert. Erbaut in den 1920er-Jahren für den Politiker Cemil Uybadın, beherbergte sie Gäste aus Politik und Gesellschaft, bevor sie dem ersten Wolkenkratzer der Türkei weichen musste. Wer heute über den Kızılay-Platz geht, ahnt kaum, dass unter dem Beton des Emek İş Hanı ein Stück Stadtgeschichte schlummert. Die Geschichte der Uybadın Köşkü erzählt davon, wie schnell eine junge Hauptstadt ihre eigene Vergangenheit überbauen kann.

Wichtige Fakten
  • Die Uybadın Köşkü entstand der Überlieferung nach in den 1920er-Jahren im neuen Regierungsviertel Yenişehir, das als modernes Zentrum der jungen türkischen Hauptstadt geplant wurde.
  • Namensgeber war Cemil Uybadın, ein Politiker der frühen Republik, der zeitweise als Innenminister amtierte.
  • Die Villa lag Berichten zufolge im Bereich des heutigen Kızılay-Platzes an der Ziya Gökalp Caddesi und galt als repräsentativer Treffpunkt der Hauptstadtgesellschaft.
  • Der Überlieferung nach wurde die Uybadın Köşkü noch vor den 1960er Jahren abgerissen, um Platz für moderne Geschäftsbauten zu schaffen.
  • Auf dem Grundstück entstand das Emek İş Hanı, das der Überlieferung nach als erster Wolkenkratzer der Türkei gilt.

Das Wichtigste in Kürze

Die Uybadın Köşkü war der Überlieferung nach eine Villa im Ankaraner Viertel Yenişehir, die in den 1920er-Jahren für den Politiker Cemil Uybadın entstand. Sie prägte das Stadtbild am späteren Kızılay-Platz, bis sie vor den 1960er Jahren verschwand. An ihrer Stelle steht heute das Emek İş Hanı, das der Überlieferung nach als erster Wolkenkratzer der Türkei gilt.

Ein fast vergessenes Stück Ankara: Die Uybadın Köşkü

Stellen Sie sich vor, Sie stehen heute auf dem Kızılay-Platz im Herzen von Ankara, zwischen Verkehr, Geschäften und dem ewigen Puls einer Großstadt. Genau hier, an dieser belebten Stelle, stand einst ein Gebäude, das kaum jemand noch kennt: die Uybadın Köşkü. Ein Herrenhaus, das aus dem Gedächtnis der Stadt fast verschwunden ist.

Ankara war in den frühen Jahren der Republik eine junge, eilig gewachsene Hauptstadt. Zwischen den neuen Ministerien und Prachtstraßen entstanden bemerkenswerte Bauten, von denen viele heute niemandem mehr ein Begriff sind. Die Uybadın Köşkü gehört zu diesen stillen Verlierern der Stadtgeschichte.

Der Überlieferung nach stand sie im Stadtteil Yenişehir, am damaligen Kurtuluş-Platz, dort, wo sich heute die Ziya-Gökalp-Straße am Kızılay-Platz erstreckt. Wer sich in Ankara auskennt, kennt diesen Knotenpunkt nur zu gut. An genau dieser Stelle soll das Herrenhaus gestanden haben, bevor später das Emek İş Hanı errichtet wurde, jener Ort, den viele Ankaraer lange schlicht als „Gima“ kannten.

Was die Uybadın Köşkü so faszinierend macht, ist weniger ihre belegte Geschichte als das, was über sie erzählt wird. Berichten zufolge gehörte sie dem Innenminister Mehmet Cemil Uybadın, einem Politiker der frühen Republiksjahre. Vier Stockwerke soll das Gebäude umfasst haben, einen Turm eingeschlossen, und zwischen 1925 und 1926 entstanden sein. Prächtig, auffällig, mitten im Zentrum.

Und doch ist kaum etwas davon unabhängig bestätigt. Die einzige bekannte Quelle für diese Angaben ist ein einzelner Bericht. Lage, Eigentümer, Baujahr, Stockwerke: Vieles davon lässt sich weder eindeutig belegen noch widerlegen. Genau darin liegt der Reiz dieser Geschichte. Sie erzählt von einem Ankara, das einmal anders aussah, und von einem Bauwerk, das heute nur noch in ein paar alten Fotografien weiterlebt.

Vielleicht ist das der Grund, warum die Uybadın Köşkü so schwer loslässt. Sie ist ein Fenster in eine Zeit, in der die junge türkische Hauptstadt sich selbst neu erfand, Stein für Stein. Und sie erinnert daran, wie schnell eine Stadt ihre eigenen Anfänge vergessen kann.

Ein Innenminister und sein prächtiges Haus

Wer heute über den Kızılay-Platz geht, sieht Beton, Verkehr, Geschäftigkeit. Kaum jemand ahnt, dass hier einmal ein ganz anderes Ankara stand: jung, ehrgeizig, voller Hoffnung auf eine neue Republik. Und mittendrin, an einer Stelle, die heute zu den belebtesten der Stadt gehört, erhob sich ein Bau, der wie aus einer anderen Zeit wirkte. Die Rede ist von der Uybadın Köşkü, einem Herrenhaus, das der Überlieferung nach dem damaligen Innenminister gehörte.

Der Name führt direkt zu Mehmet Cemil Uybadın, einem Politiker der frühen Republiksjahre, der als Innenminister diente. Dass gerade er der Eigentümer dieser prächtigen Villa war, wird in den überlieferten Berichten erzählt, lässt sich aber nicht mit letzter Sicherheit belegen. Ebenso verhält es sich mit dem Standort: Der ursprünglichen Erzählung nach lag die Köşk im Stadtteil Yenişehir, am damaligen Kurtuluş-Platz, dem heutigen Kızılay-Platz, an der Straße, die heute den Namen Ziya Gökalp trägt. Die ungefähre Lage wirkt plausibel, doch die genaue Adresse bleibt unsicher.

Was die Gestalt des Gebäudes betrifft, so berichten die Quellen von einem außergewöhnlichen Anblick. Vier Stockwerke soll die Villa umfasst haben, den Turm eingerechnet, und errichtet worden sein zwischen 1925 und 1926. Man muss sich das vor Augen führen: ein Haus mit einem Turm, mitten in einer Stadt, die gerade erst dabei war, sich als Hauptstadt zu formen. Solche Bauten waren sichtbare Zeichen eines Aufbruchs. Ob es sich tatsächlich um vier Geschosse handelte, ob wirklich ein Turm dazugehörte und ob die Baujahre genau stimmen, ist allerdings nicht unabhängig gesichert. Die Angaben stammen aus der ursprünglichen Erzählung und lassen sich weder eindeutig bestätigen noch widerlegen.

So bleibt vieles an diesem Haus im Halbdunkel der Überlieferung. Es gibt Fotografien, es gibt Erinnerungen, es gibt den Namen. Doch die festen Daten, die ein Bauwerk sonst greifbar machen, fehlen. Genau das macht die Uybadın Köşkü so faszinierend: Sie ist ein Ort, den man nur noch in Bruchstücken kennt, ein Stück Ankara, das beinahe verschwunden ist aus dem Gedächtnis der Stadt.

Wer sich heute an diese Villa erinnert, tut es meist über das, was danach kam. Denn das prächtige Haus des Ministers sollte nicht bleiben. An seiner Stelle, so heißt es, entstand später ein ganz anderes Bauwerk, eines, das die Stadt bis heute prägt. Doch davon handelt der nächste Abschnitt.

Vom Tod des Ministers bis zum Abriss

Mit dem Tod von Cemil Uybadın verlor die Uybadın Köşkü ihren Eigentümer, und damit begann der letzte, leise Abschnitt ihrer Geschichte. Der Überlieferung nach ging das Gebäude im Jahr 1957 an die Wasserbehörde über, die Sular İdaresi, und wurde später der Emekli Sandığı übertragen, der staatlichen Pensionskasse. Diese Angaben stammen aus der ursprünglichen Erzählung und lassen sich nicht durch zeitgenössische Dokumente belegen.

Was danach geschah, wirkt heute fast wie ein stiller Schnitt. Noch bevor die 1960er Jahre anbrachen, so heißt es, wurde die Köşk abgerissen. Kein Aufschrei, keine öffentliche Debatte, die überliefert wäre. Nur das Verschwinden eines Hauses, das einst mitten im Zentrum der jungen Hauptstadt gestanden hatte. Der genaue Zeitpunkt des Abrisses und die Daten der einzelnen Übergänge sind nicht verifiziert.

Stellen Sie sich den Moment vor: Sie stehen auf dem heutigen Kızılay-Platz, schauen nach oben, und wo einst ein viergeschossiger Bau mit Turm den Himmel berührte, ragt nun etwas ganz anderes empor. An der Stelle der Uybadın Köşkü entstand das Emek İş Hanı, dem Bericht zufolge vierundzwanzig Stockwerke hoch und sechsundsiebzig Meter messend. Ob es tatsächlich als der erste in der Türkei errichtete Wolkenkratzer gelten darf, ist nicht gesichert belegt.

Im Volksmund, so wird erzählt, nannten die Anwohner das neue Hochhaus schlicht Gima. Auch diese umgangssprachliche Bezeichnung lässt sich nicht bestätigen. Sicher ist nur: Ein Name, der an ein ganz anderes Haus erinnerte, blieb im Gedächtnis der Stadt hängen, während die alte Köşk längst verschwunden war.

So endet die Geschichte der Uybadın Köşkü nicht mit einem Denkmal, sondern mit einer Lücke. Ein Gebäude, das der Überlieferung nach zwischen 1925 und 1926 entstanden war, verschwand innerhalb weniger Jahre aus dem Stadtbild. Was bleibt, sind Fotografien und die Erinnerung daran, dass Ankara einmal anders aussah.

Das Emek İş Hanı: Der erste Wolkenkratzer der Türkei

Wo einst die Uybadın Köşkü stand, sollte etwas entstehen, das die Silhouette Ankaras für immer verändern würde. An ihrer Stelle wurde das Emek İş Hanı errichtet. Der Überlieferung nach gilt es als der erste in der Türkei gebaute Wolkenkratzer, mit 24 Stockwerken und einer Höhe von 76 Metern. Diese Zahlen stammen aus der ursprünglichen Erzählung, doch unabhängig bestätigt sind weder die genauen Maße noch der Status als erstes Hochhaus des Landes.

Was für ein Kontrast. Hier das bescheidene Köşk, ein Wohngebäude mit Turm, dort der aufstrebende Betonriese. Wer heute über den Kızılay-Platz geht, sieht nichts mehr von dem alten Garten, nichts von den Bäumen, die einst Schatten spendeten. An ihre Stelle trat ein Bauwerk, das den Anspruch einer jungen Hauptstadt in die Höhe schraubte.

Berichten zufolge trugen die Menschen in Ankara lange einen ganz eigenen Namen für das Gebäude. Sie nannten es schlicht „Gima“. Dieser volkstümliche Spitzname hielt sich hartnäckig, auch wenn er offiziell nie so hieß. So verschmolzen im Gedächtnis der Stadt zwei Dinge: der moderne Bau und die alltägliche Sprache derer, die dort ein und aus gingen.

Das Emek İş Hanı im Überblick

  • Errichtet an der Stelle der Uybadın Köşkü
  • Galt der Überlieferung nach als erster Wolkenkratzer der Türkei
  • Laut Bericht 24 Stockwerke und 76 Meter hoch
  • Im Volksmund lange „Gima“ genannt

Was gesichert ist und was nicht

Die genauen Maße und der Rang als erstes Hochhaus der Türkei lassen sich nicht unabhängig bestätigen. Beide Angaben stammen aus der ursprünglichen Erzählung und sollten mit Vorsicht gelesen werden. Sicher ist: An dieser Stelle verschwand ein Stück Alt-Ankara, und ein neues Wahrzeichen wuchs empor.

Man kann sich kaum einen größeren Gegensatz vorstellen. Ein kleiner Köşk mit Turm, umgeben von Grün, gewachsen aus einer Zeit, in der Ankara noch Provinz war. Und dann ein Turm aus Glas und Beton, der den Himmel über der Stadt für sich beanspruchte. Zwischen beiden liegt nicht nur ein Abriss, sondern ein ganzer Wandel im Selbstverständnis einer Republik.

So bleibt das Emek İş Hanı ein Denkmal des Aufbruchs. Doch wer genau hinschaut, erkennt darunter die alte Geschichte. Die Uybadın Köşkü ist verschwunden, aber ihr Platz lebt weiter, nur eben in einer ganz anderen Gestalt.

Was von der Uybadın Köşkü bleibt

Heute steht am Kızılay-Platz in Ankara nichts mehr, das an die Uybadın Köşkü erinnert. Kein Mauerrest, keine Gedenktafel, kein Hinweis auf die Villa, die der Überlieferung nach einst an dieser Stelle stand. Was geblieben ist, sind Fotografien und eine Handvoll Erinnerungen. Wer die Bilder betrachtet, sieht einen Bau, den die Stadt längst überbaut hat.

Auf historischen Aufnahmen erscheint die Köşk gleich zweimal aus unterschiedlichen Blickwinkeln: einmal vom Kızılay-Platz aus, einmal in der Nachbarschaft des Güvenparks, jener grünen Anlage im Herzen der Stadt. Diese Fotografien sind heute das einzige, was die Erinnerung an das Gebäude noch trägt. Sie zeigen nicht nur die Villa selbst, sondern auch, wie selbstverständlich sie damals ins Stadtbild gehörte.

Der Güvenpark beherbergt mehrere Denkmäler. Ein konkretes Su-Perileri-Denkmal, also eine Skulptur der Wassernymphen, lässt sich dort allerdings nicht sicher verorten. Die ursprüngliche Erzählung nennt ein solches Denkmal im Zusammenhang mit der Köşk, doch eine eindeutige Zuordnung innerhalb des Parks ist bis heute nicht möglich. So bleibt auch dieser Bezug eher eine Spur als ein gesicherter Befund.

Vielleicht liegt genau darin das Eigentümliche dieser Geschichte. Eine Villa, die im Zentrum der jungen Hauptstadt stand, über die aber kaum verlässliche Angaben überliefert sind. Man weiß von ihr vor allem durch das, was andere über sie festgehalten haben: durch Bilder, durch einen Bericht, durch das Weitererzählen. Das Gebäude selbst ist verschwunden, doch die Neugier, die seine Geschichte auslöst, ist geblieben.

Wenn Sie heute über den Kızılay-Platz gehen, lohnt ein kurzer Moment des Innehaltens. Stellen Sie sich vor, an der Stelle des heutigen Trubels hätte einmal eine Villa gestanden, umgeben von einer Stadt, die gerade erst dabei war, sich zu formen. Es ist ein stilles Andenken, ohne Denkmal und ohne Schild. Allein die Bilder und die Erzählung bewahren, was von der Uybadın Köşkü übrig ist.

Weitere Bilder

Häufig gestellte Fragen

Was war die Uybadın Köşkü?

Der Überlieferung nach handelte es sich um ein herrschaftliches Gebäude in Ankara, das einst im Stadtteil Yenişehir am damaligen Kurtuluş-Platz stand, dem heutigen Kızılay-Platz. Die genaue Lage an der heutigen Ziya-Gökalp-Straße lässt sich allerdings nicht eindeutig bestätigen. In Erinnerung blieb die Köşk vor allem als verschwundener Teil des jungen Regierungsviertels.

Wer ließ die Uybadın Köşkü errichten?

Laut der ursprünglichen Erzählung gehörte das Gebäude dem Innenminister Mehmet Cemil Uybadın. Dass Cemil Uybadın Innenminister war, steht außer Frage; sein Eigentum an genau dieser Köşk ist jedoch nicht sicher belegbar. Der Name des Bauwerks geht jedenfalls auf ihn zurück.

Wann wurde die Uybadın Köşkü gebaut?

Berichten zufolge entstand das Gebäude zwischen 1925 und 1926, also in den ersten Jahren der jungen türkischen Republik, als Ankara zur neuen Hauptstadt ausgebaut wurde. Gesichertes Wissen zu Baujahr, Geschosszahl und einem möglichen Turm fehlt jedoch. Die Angaben sind weder bestätigbar noch widerlegbar.

Warum wurde die Uybadın Köşkü abgerissen?

Einen ausdrücklichen Grund nennt die Überlieferung nicht. Fest steht nur, dass die Köşk noch vor den 1960er Jahren verschwand. Ein Abriss vor 1960 ist möglich, lässt sich ohne zeitgenössische Belege aber nicht bestätigen. Der Überlieferung nach ging das Gebäude nach dem Tod Uybadıns im Jahr 1957 zunächst an die Wasserbehörde über und später an die Emekli Sandığı.

Was steht heute an ihrer Stelle?

Heute steht dort das Emek İş Hanı, laut der ursprünglichen Erzählung der erste in der Türkei errichtete Wolkenkratzer. Im Volksmund wurde das Gebäude Berichten zufolge schlicht „Gima“ genannt. Die Köşk stand also genau an seiner Stelle. Genaue Maße und der Status als erster Wolkenkratzer sind allerdings nicht sicher belegbar.

Wie hoch ist das Emek İş Hanı?

Laut der ursprünglichen Erzählung erreicht das Emek İş Hanı eine Höhe von 76 Metern und zählt 24 Stockwerke. Diese Werte sind nicht sicher belegbar, sie stammen aus der überlieferten Darstellung. Als erster Wolkenkratzer der Türkei galt das Haus, weil es Berichten zufolge das erste Hochhaus war, das im Land gebaut wurde.

Hat die Uybadın Köşkü etwas mit dem Gima-Gebäude zu tun?

Ja, beide gehören zur selben Adresse. Das Emek İş Hanı wurde im Volksmund „Gima“ genannt, und die Uybadın Köşkü stand an genau der Stelle, an der später dieser Bau entstand. Die Köşk verschwand, das Hochhaus trat an ihre Stelle. So blieb der Ort im Gedächtnis der Stadt, der Name der Köşk dagegen geriet in Vergessenheit. Hinweis der Redaktion: Einzelne Angaben zu Baujahr, Nutzung und Abriss der Uybadın Köşkü sind nicht in allen Details gesichert und werden hier entsprechend vorsichtig dargestellt.

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