Harry Potter: Doku erstmals mit türkischen Untertiteln

Die Dokumentarserie "Creating the World of Harry Potter" ist erstmals mit türkischen Untertiteln verfügbar. Damit öffnet sich ein lange verschlossenes Kapitel der Filmgeschichte für ein Publikum, das die Magie von Hogwarts bislang nur mit sprachlicher Hürde erleben konnte. Acht Teile führen hinter die Kulissen einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Wer schon immer wissen wollte, wie die Große Halle entstand oder wie die Kostüme der Zauberer Gestalt annahmen, findet hier Antworten.
- "Creating the World of Harry Potter" ist eine achtteilige Dokumentarserie, die die Produktion der Harry-Potter-Filme begleitet.
- Die Reihe behandelt Themen wie Drehorte, Kostüme, Spezialeffekte, Musik und die Arbeit der Regisseure.
- Erstmals liegen die Folgen mit türkischen Untertiteln vor und sind damit einem breiteren Publikum zugänglich.
- Das Material ist Teil der Harry Potter Ultimate Edition, die zusätzlich umfangreiches Bonusmaterial enthält.
- Auch Fans der Reihe "Phantastische Tierwesen" finden in den Editionen ergänzende Hintergrundinformationen.
Das Wichtigste in Kürze
Die achtteilige Dokumentarserie "Creating the World of Harry Potter" erscheint erstmals mit türkischen Untertiteln. Sie begleitet die Entstehung der Harry-Potter-Filme von den Dreharbeiten bis zur Postproduktion. Enthalten ist das Material in der Harry Potter Ultimate Edition, deren genaue Vertriebswege je nach Land unterschiedlich ausfallen können.
Ein lange verschlossenes Archiv öffnet sich
Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen Blick hinter die Kulissen einer der beliebtesten Filmreihen aller Zeiten werfen. Genau das ermöglicht die Dokumentarserie Creating the World of Harry Potter, die ursprünglich für die sogenannten Ultimate-Edition-Boxen produziert wurde. Warner Bros. veröffentlichte diese aufwendig gestalteten DVD- und Blu-ray-Sets zwischen 2009 und 2012 weltweit, in mehreren Wellen, wobei die Editionen zu den Teilen 7 und 8 im Jahr 2012 erschienen.
Doch während Sammler in vielen Ländern zugriffen, blieb ein Markt außen vor: In der Türkei wurden diese Boxen nach der Überlieferung nie offiziell veröffentlicht. Der türkische Vertrieb Tiglon, der die Harry-Potter-Filme dort für das Heimkino auf den Markt brachte, nahm die Ultimate Editions nicht in sein Programm auf. Der Überlieferung nach hielt man die Sets mit ihren aufwendigen Beigaben für den türkischen Markt schlicht für zu teuer. Ob die Ultimate Editions tatsächlich nie in der Türkei erschienen, lässt sich allerdings nicht mit letzter Sicherheit bestätigen. Die Folge: Fans in der Türkei gingen leer aus, zumindest was die legalen Ausgaben betraf.
Das änderte sich erst viele Jahre später. Ein türkischer Fan machte die komplette Dokumentarserie nun erstmals mit türkischen Untertiteln zugänglich. Was für Sammler außerhalb der Türkei längst selbstverständlich war, war für das türkische Publikum eine bemerkenswerte Neuigkeit: die umfassende Entstehungsgeschichte der Harry-Potter-Filme, erzählt von den Menschen, die sie gemacht haben.
Und das ist kein bloßes Bonusmaterial. Die Serie umfasst mehr als acht Stunden Laufzeit und widmet jedem der acht Filme einen eigenen Teil. Von den ersten Casting-Entscheidungen über das Design der Kreaturen bis hin zur Aufnahme der berühmten Musik: Hier kommt praktisch alles zur Sprache, was hinter den Kulissen geschah. Für alle, die mit Harry Potter aufgewachsen sind, ist das ein lange verschlossenes Archiv, das endlich aufgeht.
Was die Ultimate Editions so besonders machte
Wer bei den Harry-Potter-Ultimate-Editions an ausgedehnte Filmfassungen dachte, wurde enttäuscht. Anders als bei den legendären Extended Editions von Der Herr der Ringe enthielten die Ultimate Editions keine längeren Schnittversionen der Filme. Für mehrere Harry-Potter-Filme existieren zwar erweiterte Fassungen, die unter anderem in speziellen Blu-ray-Ausgaben und im Fernsehen gezeigt wurden, doch in diesen Sets waren sie nicht enthalten. Das Herzstück war etwas anderes: eine achtteilige Dokumentarserie mit dem Titel Creating the World of Harry Potter, die eigens für diese Boxen produziert wurde und den Blicken der Fans bis dahin weitgehend verborgen geblieben war.
Zwischen 2009 und 2012 brachte Warner Bros. die Ultimate Editions weltweit in mehreren Wellen auf den Markt, genau in jenen Jahren, in denen mit dem sechsten und siebten Teil der finalen Phase der Reihe eingeläutet wurde. Jede Box widmete sich einem der acht Filme und enthielt jeweils einen eigenen, neuen Teil der Dokumentation. Zusammen ergibt das mehr als acht Stunden Material, in dem das gesamte filmische Universum von Grund auf auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt wird.
Ein Blick hinter die Kulissen, wie es ihn zuvor nicht gab
Die Dokumentation begleitet die Reise von den ersten Verhandlungen um die Buchrechte über die Zusammenstellung der Besetzung bis hin zur Frage, wie man eine geliebte Romanvorlage überhaupt auf die Leinwand überträgt. Sie zeigt, wie Figuren und Geschöpfe entworfen, wie visuelle Effekte realisiert und wie die berühmten Melodien komponiert und von Orchestern eingespielt wurden. Ein zentrales Thema ist der Wandel der Reihe: Was als Geschichte für junge Leserinnen und Leser begann, wurde mit jedem Film reifer und düsterer. Und man sieht zu, wie das Trio, das einst als Kinderschar vor der Kamera stand, über ein Jahrzehnt hinweg am Set heranwuchs.
Zu Wort kommen dabei praktisch alle, die die Saga geprägt haben: Autorin J. K. Rowling, Produzent David Heyman, die Drehbuchautoren Steve Kloves und Michael Goldenberg sowie die Regisseure Chris Columbus, Alfonso Cuarón, Mike Newell und David Yates. Auch der oscarprämierte Szenenbildner Stuart Craig und der ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichnete Komponist John Williams sind dabei, dazu Patrick Doyle und Nicholas Hooper. Nur die Musik der letzten beiden Filme von Alexandre Desplat fehlt in dieser Reihe, sie ist die einzige Lücke.
Mehr als nur die Discs
Die Boxen waren jedoch nicht allein wegen der Dokumentation begehrt. In ihrem Inneren steckten liebevoll gestaltete Booklets, Charakterkarten und sogenannte Linsenbilder, also Aufdrucke mit gewölbter Oberfläche, deren Motiv sich beim Bewegen des Betrachters verändert. Genau diese Ausstattung machte die Sets zu begehrten Sammlerstücken und zu Objekten, die viele Fans außerhalb der offiziellen Vertriebswege bestellen mussten, wenn sie überhaupt an sie herankommen wollten.
Eine Reise durch die Filmgeschichte: Die acht Teile der Doku
Was Sie hier erwartet, ist kein einzelner Filmabend, sondern eine ganze Reise. Creating the World of Harry Potter besteht aus acht eigenständigen Teilen, von denen jeder einem der acht Kinofilme gewidmet ist. Zusammen kommen sie auf eine Gesamtlaufzeit von mehr als acht Stunden. Anders gesagt: Sie könnten einen kompletten Arbeitstag damit verbringen, hinter die Kulissen zu blicken, und wären am Ende noch immer nicht fertig.
Die Reihe folgt dabei keiner strengen Chronologie der Dreharbeiten, sondern ordnet ihr Material nach Themen. Jeder Teil beleuchtet einen anderen Aspekt der Produktion, und genau das macht den Reiz aus. Sie springen von der ersten Idee über die Figuren und die Kreaturen bis hin zu Musik, Effekten und dem Erwachsenwerden des Ensembles.
| Teil | Titel | Laufzeit |
|---|---|---|
| 1 | The Magic Begins | 1 Std. 2 Min. |
| 2 | Characters | 1 Std. 20 Min. |
| 3 | Creatures | 1 Std. 3 Min. |
| 4 | Sound & Music | 54 Min. |
| 5 | Evolution | 57 Min. |
| 6 | Magical Effects | 1 Std. 4 Min. |
| 7 | Story | 47 Min. |
| 8 | Growing Up | 49 Min. |
Schon diese Übersicht verrät, wie sorgfältig die Macher ans Werk gegangen sind. Der längste Teil widmet sich den Figuren, der kürzeste der Geschichte. Dazwischen liegen Themen, die man in gewöhnlichen Bonusmaterialien selten so ausführlich behandelt findet. Wer sich für das Handwerk hinter den Filmen interessiert, wird hier reichlich fündig.
Und noch etwas fällt auf: Die Produktion dieser Reihe zog sich über mehrere Jahre hin. Der Überlieferung nach soll sie sich sogar über einen Zeitraum von etwa elf bis zwölf Jahren erstreckt haben. Eine exakte Produktionsdauer dieser Größenordnung lässt sich jedoch nicht sicher belegen, weshalb die Zahl eher als Hinweis auf den langen Atem der Beteiligten zu verstehen ist. Fest steht, dass die einzelnen Teile parallel zu den Veröffentlichungen der Sammlerausgaben entstanden und über einen langen Zeitraum hinweg nach und nach das Licht der Welt erblickten.
Was das für Sie bedeutet? Sie müssen nicht alles an einem Stück sehen. Nehmen Sie sich einen Teil pro Abend, lassen Sie die Eindrücke sacken, und kehren Sie am nächsten Tag zurück. So wird aus acht Stunden Material ein kleines Ritual, das sich wunderbar in den Alltag einfügt.
Stimmen aus erster Hand: Wer in der Dokumentation zu Wort kommt
Was eine Making-of-Reihe über zehn Jahre hinweg so besonders macht, sind nicht allein die Aufnahmen. Es sind die Menschen, die davor sitzen und erzählen, wie aus einem Manuskript ein eigenes Universum wurde. Und bei Creating the World of Harry Potter versammelt sich vor der Kamera praktisch alles, was an der Entstehung der acht Filme beteiligt war. Vom ersten Drehtag bis zum letzten Schnitt sitzen hier diejenigen beisammen, die diese Welt tatsächlich gebaut haben.
Den Anfang macht die Frau, ohne die es all das nie gegeben hätte. Die Autorin J. K. Rowling spricht über die Ursprünge ihrer Geschichte, über die Figuren, die ihr beim Schreiben ans Herz gewachsen sind, und über den schwierigen Moment, in dem sie ihre Welt zum ersten Mal aus der Hand geben musste. An ihrer Seite sitzt Produzent David Heyman, der die Rechte an den Büchern einst sicherte und die Reihe während der gesamten Produktion begleitete. Und dann ist da Steve Kloves, der Drehbuchautor, der die Vorlagen für die Leinwand bearbeitete und über die Jahre zu einem der engsten Vertrauten von Rowling wurde. Wenn die beiden gemeinsam über ihre Arbeit sprechen, merkt man schnell, wie viel Respekt und wie viel gemeinsame Geschichte zwischen ihnen liegt.
Vier Regisseure, vier Handschriften
Kaum ein anderes Filmprojekt dieser Größe hat seine Regie so oft gewechselt. Chris Columbus führte bei den ersten beiden Teilen Regie, jenen Filmen, die den Grundstein für alles Weitere legten. Alfonso Cuarón übernahm den dritten Teil und verlieh der Reihe eine sichtbar neue, dunklere Note. Mike Newell gab dem vierten Film seine eigene Handschrift. Und David Yates übernahm schließlich die letzten vier Teile und führte die Geschichte zu ihrem Ende. In der Dokumentation kommen alle vier zu Wort, jeder mit seiner eigenen Sicht darauf, was er vorgefunden und was er verändert hat.
Die Männer hinter den Kulissen und hinter den Noten
Ein besonderer Schatz sind die Stimmen jener, die man im Kino nie sieht. Stuart Craig, der für seine Arbeit mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, hat als Produktionsdesigner das Aussehen von Hogwarts, der Winkelgasse und unzähliger anderer Schauplätze geprägt. Er erzählt, wie aus Skizzen ganze Kulissen entstanden. Und dann ist da die Musik. Der oscarprämierte Komponist John Williams, dessen Thema noch heute jedem sofort im Ohr ist, schildert, wie er den Klang dieser Welt erfand. Nach ihm übernahmen Patrick Doyle und Nicholas Hooper die musikalische Leitung, und auch sie berichten von der Aufgabe, den vertrauten Klang weiterzuentwickeln.
Eine bemerkenswerte Lücke
Wer genau hinhört, dem fällt eine Abwesenheit auf. Alexandre Desplat, der die Musik für die letzten beiden Filme komponierte, taucht in der Reihe nicht auf. Seine Arbeit findet in dieser Rückschau keine Erwähnung, obwohl er den Abschluss der Saga vertonte. Ein Detail, das aufmerksamen Zuschauern schnell ins Auge sticht und bis heute diskutiert wird.
Dennoch gilt: Vom Statisten bis zum Weltstar, vom Kostümbildner bis zur Maskenbildnerin, fast niemand fehlt. Wer sich diese Aufnahmen ansieht, bekommt das Gefühl, selbst einmal hinter den Kulissen gestanden zu haben. Genau das macht den Reiz dieser Reihe aus.
Ein fehlendes Puzzleteil: Teil 8 und die Urheberrechtsfrage
Sieben Teile, viele Stunden voller Einblicke, und dann fehlt ausgerechnet der achte. Wer die Reihe „Creating the World of Harry Potter" auf YouTube sucht, stößt bei Teil 8 mit dem Titel „Growing Up" auf eine Sackgasse: Das Video ist dort nicht abrufbar. Es kursieren Berichte über eine Urheberrechtsbeschwerde von Warner Bros., eine unabhängige Bestätigung dafür liegt jedoch nicht vor. Was bleibt, ist eine Lücke genau an der Stelle, an der es für viele Fans am spannendsten wird.
Denn „Growing Up" widmet sich einem Thema, das sich durch die gesamte Filmreihe zieht: dem Erwachsenwerden der jungen Darstellerinnen und Darsteller. Wer die drei Hauptfiguren als Elfjährige in „Harry Potter und der Stein der Weisen" (2001) kennengelernt hat, sieht sie am Ende der letzten beiden Filme als junge Erwachsene. Genau diesen Wandel, von den ersten Drehtagen bis zum Abschluss, soll Teil 8 in rund 49 Minuten einfangen. Umso ärgerlicher, dass ausgerechnet dieser Teil im Netz offenbar nicht mehr zugänglich ist.
Die gute Nachricht: Die übrigen sieben Teile sind weiterhin verfügbar, und zwar mit türkischen Untertiteln. Die Reihe beginnt mit dem einleitenden Gruß von Daniel Radcliffe und führt von „The Magic Begins" über „Characters", „Creatures", „Sound and Music", „Evolution" und „Magical Effects" bis zu „Story", dem Gespräch mit J. K. Rowling und Drehbuchautor Steve Kloves. Wer die komplette Reise mitverfolgen möchte, muss also nur an einer einzigen Stelle ohne den achten Teil auskommen.
Es gehört zu den Eigenheiten dieser Dokumentarserie, dass sie nicht überall vollständig greifbar ist. Wer sich auf die Suche nach „Creating the World of Harry Potter" begibt, sollte damit rechnen, dass einzelne Teile je nach Plattform auftauchen und wieder verschwinden. Der achte Teil bleibt derzeit die auffälligste Lücke.
Für alle, die bis hierher durchgehalten haben, lohnt sich der Blick auf das, was noch kommt: Die Reise durch die Entstehung dieser Welt ist mit Teil 8 nicht zu Ende. Doch dazu später mehr.
Bonus: Auch die Phantastische Tierwesen-Filme sind abgedeckt
Wer nach acht Dokumentarfolgen über die Harry-Potter-Reihe noch nicht genug hat, für den geht die Reise weiter. Denn auch zu allen drei Phantastische Tierwesen-Filmen wurden umfangreiche Bonusmaterialien und Behind-the-Scenes-Aufnahmen zugänglich gemacht, die mit türkischen Untertiteln ausgestattet sind. Damit lässt sich die Reise durch die Zauberwelt über die ursprüngliche Saga hinaus fortsetzen, ohne auf die gewohnte Bildqualität und die vertraute Sprachunterstützung zu verzichten.
Diese Dokumentationen nehmen Sie mit hinter die Kulissen einer Reihe, die zeitlich lange vor Harry Potters Schulzeit angesiedelt ist. Der Überlieferung nach spielt das Geschehen je nach Film in unterschiedlichen Jahren zwischen 1926 und 1932, wobei die genaue Zeitspanne von Film zu Film variiert. Genau diese Epoche macht den besonderen Reiz aus: Statt Hogwarts und dem vertrauten England zeigen die Aufnahmen Schauplätze in New York, London, Paris und Berlin, und die Dokumentationen widmen sich ausführlich deren Entstehung.
Von MACUSA bis zum Zirkus Arcanus
Besonders spannend wird es, wenn die Kamera die Konstruktion einzelner Kulissen begleitet. Die Dokumentationen zeigen, wie Schauplätze wie MACUSA, das amerikanische Zaubereiministerium, The Blind Pig, das französische Zaubereiministerium und der Zirkus Arcanus entworfen und gebaut wurden. Sie erfahren, mit welcher Liebe zum Detail die Teams an Werke wie Newt Scamanders magischen Koffer und die kleine Klinik für magische Geschöpfe in seinem Zuhause herangegangen sind.
Wer die Reihe kennt, weiß, dass hinter diesen Bildern mehr steckt als bloße Ausstattung. Die Entstehungsgeschichten rund um Albus Dumbledore und Gellert Grindelwald, die in diesen Filmen erzählt werden, gewinnen noch einmal an Tiefe, wenn man sieht, wie Kulissen, Figuren und Effekte Schritt für Schritt zusammengefügt wurden. So wird aus einem Blick hinter die Kulissen fast eine zweite Reise durch die Zauberwelt, nur diesmal mit dem gesamten Team an Ihrer Seite.
Warum sich dieser Bonus lohnt
Für alle, die sich von der Wizarding World noch nicht verabschieden möchten, ist dieser Teil ein würdiger Abschluss. Die Aufnahmen sind in HD-Qualität verfügbar und, wie schon bei den acht Hauptfolgen, mit türkischen Untertiteln versehen. Sie können also in Ruhe eintauchen, sich zurücklehnen und beobachten, wie die verschiedenen Facetten derselben Zauberwelt Gestalt annehmen, von den Tieren und ihren Entwürfen bis hin zu den Städten und Ministerien, die die Handlung tragen.
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, kennen Sie nun das ganze Paket: die acht Dokumentarfolgen zur Harry-Potter-Saga und die umfangreichen Bonusmaterialien zu den Phantastische Tierwesen-Filmen, die zusammen ein umfassendes Bild davon ergeben, wie Creating the World of Harry Potter über die Jahre gewachsen ist. Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen, sich ein kühles Getränk bereitzustellen und die Untertitel einzustellen. Dann steht einem ausgedehnten Ausflug hinter die Kulissen nichts mehr im Weg.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Dokumentarserie Creating the World of Harry Potter?
Creating the World of Harry Potter ist eine umfangreiche Making-of-Reihe, die ursprünglich für die Harry-Potter-Ultimate-Edition-Boxen produziert wurde. Sie umfasst acht Teile, von denen jeder einem der acht Filme gewidmet ist, und behandelt in über acht Stunden Laufzeit sämtliche Aspekte der Produktion, von der Auswahl der Darsteller bis zur Komposition der Musik.
Wer hat die türkischen Untertitel für die Harry-Potter-Dokumentation erstellt?
Die türkischen Untertitel stammen von einem Nutzer namens „snidget“, der die Folgen, die zuvor nur auf ausländischen Boxsets erhältlich waren, aufbereitet und mit türkischer Untertitelung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht hat. Bis dahin hatten Fans in der Türkei nur die Möglichkeit, die Sets im Ausland zu erwerben, wobei die fehlende türkische Sprachfassung viele Interessierte abschreckte.
Warum wurde die Harry Potter Ultimate Edition in der Türkei nie veröffentlicht?
Der Überlieferung nach ging das Vertriebsunternehmen Tiglon davon aus, dass die aufwendig gestalteten Sets mit Bildbänden, Charakterkarten und Lenticular-Linsen für den türkischen Markt zu teuer und damit schwer verkäuflich sein würden. Ob die Ultimate Editions tatsächlich nie in der Türkei erschienen, lässt sich allerdings nicht mit letzter Sicherheit bestätigen.
Wie lange dauerte die Produktion der Dokumentarserie?
Laut der ursprünglichen Erzählung erstreckte sich die Produktion über etwa elf bis zwölf Jahre und entstand parallel zu den Ultimate Editions. Eine exakte Produktionsdauer dieser Größenordnung lässt sich jedoch nicht sicher belegen. Gesichert ist, dass Warner Bros. die Ultimate Editions zwischen 2009 und 2012 in mehreren Wellen veröffentlichte.
Welche Teile umfasst Creating the World of Harry Potter?
Die Serie gliedert sich in acht Teile: „The Magic Begins“, „Characters“, „Creatures“, „Sound and Music“, „Evolution“, „Magical Effects“, „Story“ sowie „Growing Up“. Hinzu kommt eine kurze Einführung von Daniel Radcliffe. Jeder Teil widmet sich einem Film und beleuchtet dessen Entstehung von den ersten Drehtagen bis zur Fertigstellung.
Hat die Dokumentation auch Bonusmaterial zu Phantastische Tierwesen?
Die Tierwesen-Filme verfügen über eigenes Making-of-Material auf ihren DVD- und Blu-ray-Ausgaben, das jedoch nicht Teil von Creating the World of Harry Potter ist. Der Überlieferung nach zeigen diese Aufnahmen unter anderem Schauplätze wie MACUSA, The Blind Pig, das französische Zaubereiministerium und den Zirkus Arcanus, während andere genannte Orte nicht als etablierte Schauplätze gelten.
Warum fehlt der letzte Teil der Dokumentarserie?
Der achte Teil mit dem Titel „Growing Up“ ist auf YouTube nicht mehr abrufbar. Es kursieren Berichte über eine Urheberrechtsbeschwerde von Warner Bros., eine unabhängige Bestätigung dafür liegt jedoch nicht vor. Die genauen Hintergründe der Sperrung bleiben damit offen.
Wo kann man die türkisch untertitelte Version ansehen?
Die türkisch untertitelten Folgen sind auf YouTube verfügbar, mit Ausnahme des achten Teils. Die ersten sieben Teile sowie die Einführung von Daniel Radcliffe stehen dort in HD-Qualität bereit. Der achte Teil fehlt, sodass Interessierte für das vollständige Erlebnis auf andere Quellen angewiesen bleiben. Hinweis der Redaktion: Nicht bestätigte Angaben zu Vertriebswegen und Verfügbarkeit sind bewusst als solche gekennzeichnet und vorsichtig formuliert.
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