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TRT 2 Filmprogramm November: Tarkowski bis Plan 75

Das TRT 2 Filmprogramm November 2024 bringt einem Bericht zufolge an jedem Abend einen anderen Film auf den Bildschirm, von Andrei Tarkowskis „Zerkalo" bis zur japanischen Produktion „Plan 75". Wer cineastische Kost jenseits des Mainstreams sucht, soll hier einen Monat lang eine sorgfältig kuratierte Auswahl finden, die von Literaturverfilmungen über Autorenkino bis zu international beachteten Gegenwartsfilmen reicht. Der Sender setzt damit auf ein Publikum, das Filme nicht als bloße Unterhaltung versteht, sondern als Fenster zu anderen Welten.

Wichtige Fakten
  • Das November-Programm von TRT 2 umfasst laut der Ankündigung täglich wechselnde Filme aus verschiedenen Ländern und Epochen.
  • Zu den genannten Werken zählt Andrei Tarkowskis „Zerkalo", ein Klassiker des poetischen Kinos.
  • Auch die Verfilmung des Romans „Şeker Portakalı" steht auf der Liste.
  • Mit „Plan 75" und „Ama Gloria" sind zwei international beachtete Gegenwartsfilme vertreten.
  • Der Sender kombiniert Literaturverfilmungen, Arthouse-Kino und international beachtete Produktionen.

Das Wichtigste in Kürze

Dem Bericht zufolge zeigt TRT 2 im November 2024 jeden Abend einen anderen Film. Zum angekündigten Programm gehören Tarkowskis „Zerkalo", die Verfilmung von „Şeker Portakalı", der japanische Film „Plan 75" sowie „Ama Gloria". Die genauen Sendetermine können sich kurzfristig ändern.

TRT 2 Filmprogramm November: Ein Abend, ein Film

Stellen Sie sich vor, Sie setzen sich im November 2024 jeden Abend vor den Fernseher, und jedes Mal erwartet Sie ein anderer Film. Genau das soll der türkische Kultursender TRT 2 einem Bericht des Senders zufolge geplant haben: ein ganzer Monat, in dem an jedem Abend ein anderer internationaler Film läuft. Ein Monat also, der sich wie ein einziges, sorgfältig kuratiertes Festival anfühlt.

Die Zusammenstellung, über die berichtet wurde, ist alles andere als beliebig. Sie reicht vom Autorenkino über Literaturverfilmungen bis hin zu Filmen, die auf internationalen Festivals für Aufsehen gesorgt haben. Wer also ohnehin gern über den eigenen Tellerrand schaut, soll hier auf seine Kosten kommen. Ein Abend, ein Film, kein Zappen, kein endloses Scrollen durch Streaming-Kataloge: ein Rhythmus, der dem Kino seine eigene, langsame Aufmerksamkeit zurückgibt.

Ein Hinweis zur Einordnung, der an dieser Stelle wichtig ist: Diese Angaben stammen aus einer türkischen Quelle, und eine unabhängige Bestätigung des konkreten Monatsprogramms liegt bislang nicht vor. Die folgenden Sendetermine sind daher der Überlieferung nach so angekündigt worden und nicht als gesicherte Tatsache zu verstehen. Wer die Filme fest einplanen möchte, sollte den aktuellen Programmkalender des Senders selbst noch einmal prüfen.

Was die Liste dennoch spannend macht, ist ihre Bandbreite. Da treffen Klassiker des japanischen Kinos auf zeitgenössische europäische Produktionen, da stehen poetische Kindheitsgeschichten neben dokumentarisch anmutenden Stoffen. Der rote Faden ist weniger ein Genre als eine Haltung: Filme, die etwas erzählen wollen, statt nur die Zeit zu füllen.

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, welche Titel konkret an welchem Abend angekündigt wurden, vom 1. bis zum 30. November 2024.

Von Tarkowski bis Ozu: Die Klassiker im November

Wer das TRT 2 Filmprogramm November verfolgt, stößt auf zwei Namen, die Cinephile aufhorchen lassen: Andrei Tarkowski und Yasujirō Ozu. Beide gehören zum Kanon der Filmgeschichte, und beide tauchen im November 2024 an mehreren Abenden auf. Der Überlieferung nach ist der Monat so angelegt, dass an jedem Abend ein anderer Film läuft, und gerade diese beiden Regisseure geben dem Programm sein cinephiles Rückgrat.

Den Auftakt soll am 1. November 2024 der japanische Klassiker The Flavor of Green Tea over Rice von Yasujirō Ozu machen, einem der bedeutendsten Regisseure des japanischen Kinos. Der Film erzählt leise, fast beiläufig von einer Ehe, die auseinanderzudriften droht, und von der Kunst, im Alltäglichen wieder zueinanderzufinden. Wer Ozu kennt, weiß: Er filmt keine großen Gesten, sondern die Zwischenräume.

Nur wenige Tage später folgt der Kontrast. Am 4. November 2024 soll Zerkalo (Der Spiegel) von Andrei Tarkowski laufen, einem sowjetischen Regisseur, der als einer der anspruchsvollsten seiner Zunft gilt. Der Film ist keine Handlung im üblichen Sinn, sondern eine Erinnerungsschicht aus Kindheit, Mutter, Krieg und Traum. Tarkowski arbeitet mit Bildern, die man nicht erklärt, sondern aushält. Genau deshalb passt er in ein Programm, das sich etwas zutraut.

Ozu kehrt danach gleich zweimal zurück. Am 8. November 2024 ist Tokyo Twilight angekündigt, ein spätes, dunkles Werk über zwei Schwestern und einen lange verschwiegenen Familienbruch. Am 15. November 2024 folgt Good Morning, ein heiterer, fast verspielter Film über Kinder, Nachbarschaft und die kleinen Missverständnisse des Alltags. Zwischen diesen beiden Werken liegt der ganze Tonfall eines Regisseurs: einmal Tragödie, einmal Komödie, beide Male dieselbe ruhige Kamera.

So wird das TRT 2 Filmprogramm November für Sammler und Entdecker gleichermaßen interessant. Sie bekommen in einem einzigen Monat zwei Meister ihres Fachs, deren Filme sich gegenseitig beleuchten. Tarkowski zwingt zum Nachdenken über Zeit und Erinnerung, Ozu lehrt das genaue Hinschauen auf die Familie. Wer beide an einem Novemberabend nacheinander sieht, versteht, warum das Kino diese zwei Namen nie vergessen hat. Es lohnt sich, den Kalender bereitzuhalten.

Şeker Portakalı und andere Literaturverfilmungen

Unter den Filmen, die das TRT 2 Filmprogramm November prägen, zieht sich ein feiner roter Faden: die Literatur. Immer wieder greift der Sender an diesen Abenden zu Stoffen, die zuerst als Roman existierten und erst danach die Leinwand eroberten. Wer Freude an Geschichten hat, die schon auf Papier überzeugt haben, kommt hier auf seine Kosten.

Der berührendste Fall dürfte der 11. November 2024 sein. An diesem Montag ist Meu Pé de Laranja Lima angekündigt, im Türkischen als Şeker Portakalı bekannt, die Geschichte des kleinen Zezé nach dem Roman von José Mauro de Vasconcelos. Ein Junge, ein Orangenbäumchen im Hinterhof, eine Kindheit zwischen Armut und Fantasie: Wer das Buch kennt, weiß, wie sehr diese Erzählung unter die Haut geht. Der Überlieferung nach soll der Film an diesem Abend laufen.

Nur einen Tag zuvor, am 10. November 2024, steht mit Sometimes Always Never ein Film auf dem Programm, der ebenfalls von einer erzählerischen Vorlage lebt. Und am 9. November 2024 folgt Himalaya, l'enfance d'un chef, die Geschichte eines jungen Mannes, der in den Bergen Nepals zum Anführer seines Dorfes heranwächst. Auch hier schwingt das Literarische mit, das große Epos einer Kindheit, diesmal in schwindelerregender Höhe.

Dann der 19. November 2024: Chocolat. Der Roman von Joanne Harris wurde mit Juliette Binoche und Johnny Depp verfilmt, eine sinnliche Geschichte über eine Confiserie, die ein verschlafenes französisches Dorf aufmischt. Der Duft von Kakao, die Enge der Provinz, der leise Aufruhr gegen alte Gewohnheiten. Ein Abend, der Appetit macht, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Am 20. November 2024 ist The Personal History of David Copperfield angekündigt. Charles Dickens' großer Bildungsroman, neu erzählt mit Witz und Farbe. Wer die Vorlage liebt, wird die Freiheiten des Films vielleicht diskutieren, aber kaum bereuen. Und am 27. November 2024 beschließt Tõde ja õigus den literarischen Reigen, auf Türkisch als Hakikat ve Adalet gelistet. Der estnische Roman von Anton Hansen Tammsaare gehört dortzulande zum Kanon, ein großes Werk über Wahrheit, Recht und den Eigensinn der Menschen.

Vier Abende, vier Bücher, die zu Filmen wurden. Wer mag, kann sich den einen oder anderen Roman vorher besorgen und parallel lesen. Das TRT 2 Filmprogramm November gibt dazu reichlich Gelegenheit.

Plan 75, Ama Gloria und der Blick auf die Gegenwart

Zum Ende des Monats hin wird das Programm spürbar gegenwärtig. Am 26. November 2024 steht dem ursprünglichen Programm zufolge der japanische Film Plan 75 auf dem Sendeplatz, ein Werk, das sich mit einer alternden Gesellschaft und der Frage nach dem Wert eines Lebens auseinandersetzt. Nur drei Tage später, am 29. November 2024, ist Ama Gloria angekündigt, ein leiser, warmherziger Film über eine Kindheit zwischen Kap Verde und Frankreich. Zwei Beispiele dafür, wie nah das Kino des TRT 2 Filmprogramm November an den Themen unserer Zeit bleibt.

Dazwischen und daneben spannt sich der Bogen weiter. Bereits am 3. November 2024 war Proxima vorgesehen, in dem eine Astronautin um ihre Rolle als Mutter ringt. Am 5. November 2024 folgt La Fine Fleur, eine charmante Geschichte über eine Rosenzüchterin, die ihr Erbe retten muss. Und am 6. November 2024 ist Luzzu angekündigt, ein maltesisches Drama über einen Fischer, der zwischen Tradition und Existenzkampf steht.

Wer genau hinsieht, erkennt das Muster. Viele dieser Titel liefen zuvor auf Festivals und wurden dort ausgezeichnet, bevor sie ihren Weg ins Fernsehen fanden. Es sind Filme, die nicht laut sein müssen, um etwas zu sagen. Sie erzählen von Abschied und Aufbruch, von Herkunft und Neuanfang, von Menschen, die ihren Platz in einer sich wandelnden Welt suchen.

Und genau das macht diesen Monat so reizvoll. Zwischen den Klassikern und den großen Namen der Filmgeschichte sorgen diese zeitgenössischen Stimmen für einen frischen, manchmal unbequemen, immer ehrlichen Blick auf das Hier und Jetzt. Sie laden dazu ein, über den eigenen Alltag hinauszuschauen und mitzuerleben, wie das Kino von heute von den Fragen von morgen erzählt.

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Häufig gestellte Fragen

Was zeigt TRT 2 im November 2024 an jedem Abend?

Laut der ursprünglichen Programmansage widmet sich der Sender dem TRT 2 Filmprogramm November 2024 mit einem festen Rhythmus: Vom 1. bis zum 30. November 2024 steht jeden Abend ein anderer Film auf dem Plan. Den Auftakt macht am Freitag, dem 1. November, „The Flavor of Green Tea over Rice“. Den Abschluss bildet am Samstag, dem 30. November, „Vivants“.

Wer führte bei „Zerkalo“ Regie?

„Zerkalo“ (deutsch: „Der Spiegel“) stammt von Andrei Tarkowski und ist einer der bekanntesten Filme der europäischen Filmgeschichte. Im TRT 2 Filmprogramm November 2024 ist er für Montag, den 4. November, vorgesehen. Der Überlieferung nach gilt das Werk als zutiefst persönliche Rückschau des Regisseurs auf seine eigene Kindheit.

Worum geht es in „Plan 75“?

„Plan 75“ ist ein japanisches Drama, das eine staatlich organisierte Sterbehilfe für ältere Menschen in den Mittelpunkt stellt und die ethischen Fragen dahinter auslotet. Im Programm des Senders läuft der Film am Dienstag, dem 26. November 2024. Genauere inhaltliche Angaben lassen sich aus der Programmansage selbst nicht ableiten.

Wann läuft „Ama Gloria“?

„Ama Gloria“ ist für Freitag, den 29. November 2024, angesetzt. Erzählt wird darin die enge Bindung eines kleinen Mädchens zu seiner Betreuerin, der titelgebenden Gloria. Der Film steht damit am vorletzten Abend des Monats, bevor „Vivants“ am 30. November das Programm beschließt.

Hat TRT 2 auch Klassiker wie „Good Morning“ im Programm?

Ja, der Überlieferung nach sind auch Klassiker vertreten. Yasujirō Ozus „Good Morning“ läuft am Freitag, dem 15. November 2024. Daneben stehen neuere internationale Produktionen wie „Proxima“ am 3. November oder „The Personal History of David Copperfield“ am 20. November.

Lohnt sich ein Blick auf die weiteren Filme des Monats?

Wer über den einzelnen Abend hinaus planen möchte, findet im TRT 2 Filmprogramm November 2024 eine breite Mischung: „La Fine Fleur“ am 5. November, „Luzzu“ am 6. November, „3000 Layla“ am 7. November, „Tokyo Twilight“ am 8. November, „Himalaya, l’enfance d’un chef“ am 9. November und „Sometimes Always Never“ am 10. November. Es folgen „Meu Pé de Laranja Lima“ am 11. November, „Raftiss“ am 12. November, „Love Life“ am 13. November und „La Brigade“ am 14. November. Weiter geht es mit „Archive“ am 16. November, „Breathe“ am 17. November, „Copie conforme“ am 18. November und „Chocolat“ am 19. November. Für die zweite Monatshälfte sind „Ein großes Versprechen“ am 21. November, „Jajda“ am 22. November, „Carmen“ am 23. November, „Critical Thinking“ am 24. November, „Plaza Catedral“ am 25. November, „Töde ja õigus“ am 27. November und „Leere Netze“ am 28. November vorgesehen. Hinweis der Redaktion: Nicht bestätigte Angaben, insbesondere zu einzelnen Sendeterminen, sind im Text ausdrücklich als unbestätigt gekennzeichnet.

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