Slippery When Wet: Bon Jovis Album aus Vancouver 1986

Slippery When Wet ist das dritte Studioalbum von Bon Jovi und erschien am 18. August 1986. Die Aufnahmen fanden überwiegend in den Little Mountain Sound Studios in Vancouver statt, wo die Band gemeinsam mit dem Produzenten Bruce Fairbairn den Sound neu ausrichtete. Aus diesen Sessions gingen Hits wie Livin' on a Prayer und You Give Love a Bad Name hervor. Für Bon Jovi wurde das Album zum kommerziellen Durchbruch und prägte den Hair Metal der späten Achtzigerjahre nachhaltig.
- Slippery When Wet erschien am 18. August 1986 und war das dritte Studioalbum der Band Bon Jovi.
- Die Aufnahmen fanden überwiegend in den Little Mountain Sound Studios in Vancouver statt.
- Bruce Fairbairn übernahm die Produktion und prägte den klanglichen Charakter des Albums.
- Livin' on a Prayer entstand unter anderem aus der Zusammenarbeit mit dem Songwriter Desmond Child.
- Das ursprünglich geplante Covermotiv wurde verworfen und durch ein schlichtes, nasses Straßenschild ersetzt.
Das Wichtigste in Kürze
Slippery When Wet ist das dritte Album von Bon Jovi und wurde 1986 veröffentlicht. Die Aufnahmen entstanden vor allem in Vancouver unter der Leitung von Produzent Bruce Fairbairn. Mit Songs wie Livin' on a Prayer und You Give Love a Bad Name erreichte die Band ein deutlich größeres Publikum als zuvor.
Ein Album, das die Achtziger prägte und beinahe gescheitert wäre
Stellen Sie sich vor, Sie halten eine Platte in den Händen, die heute als Meilenstein gilt, und niemand in der Plattenfirma hätte auch nur einen Cent darauf gewettet. Genau so erging es Slippery When Wet, dem dritten Studioalbum von Bon Jovi. Es erschien am 18. August 1986 und wurde schon bald zu einem der prägendsten Werke seiner Zeit. Sein Erfolg war jedoch alles andere als vorherbestimmt.
Veröffentlicht wurde es in Nordamerika bei Mercury Records, international bei Vertigo Records. Am Mischpult saß der Produzent Bruce Fairbairn, ein Mann, dem damals nachgesagt wurde, er habe den richtigen Riecher für große Refrains. Die Aufnahmen entstanden in den Little Mountain Sound Studios in Vancouver, jener kanadischen Stadt, in der die Band auch die eine oder andere Nacht verbrachte.
Drei Lieder dieses Albums kennt praktisch jeder, der in den Achtzigern ein Radio besaß: You Give Love a Bad Name, Livin' on a Prayer und Wanted Dead or Alive. Sie stehen bis heute für den Sound einer ganzen Dekade. Es wird oft behauptet, Slippery When Wet sei das erste Glam-Metal-Album mit drei Hits in den Top 10 der Billboard Hot 100 gewesen, doch diese Superlativ-Aussage lässt sich nicht eindeutig belegen.
Was sich dagegen klar sagen lässt: Dieses Werk hat den Heavy Metal radiotauglich gemacht. Es brachte den Glam Metal aus den Clubs heraus und hinein in die Wohnzimmer einer breiten Öffentlichkeit. Haarspray, Lederhosen und Bandanas mit Flaggenmuster bekamen plötzlich eine Tonspur.
Und doch stand vor diesem Triumph ein Album, das die Erwartungen nicht erfüllt hatte. 7800° Fahrenheit aus dem Jahr 1985 erreichte nur mittlere Chartpositionen und blieb hinter dem zurück, was sich Band und Plattenfirma erhofft hatten. Der Druck auf das dritte Album war entsprechend groß. Man musste liefern, und zwar schnell.
Der Druck vor dem Durchbruch: Warum das dritte Album alles verändern musste
Stellen Sie sich eine Band vor, die gerade zwei Alben veröffentlicht hat und trotzdem nirgends richtig ankommt. Genau in dieser Lage steckte Bon Jovi im Jahr 1985. Das zweite Studioalbum 7800° Fahrenheit hatte sich zwar verkauft, war kommerziell aber deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Charts zeigten mittlere Platzierungen, nicht die Spitze. Für eine Gruppe, die den ganz großen Wurf suchte, war das ein Alarmzeichen.
Also traf die Band eine klare Entscheidung: raus aus der härteren Ecke, hinein ins Radio. Der Sound der ersten beiden Platten wurde bewusst beiseitegeschoben. Stattdessen jagte man eingängigen Melodien nach, Refrains, die sofort im Ohr bleiben. Kein Zufall also, dass mit Slippery When Wet wenig später das Album entstehen sollte, das alles auf eine Karte setzte.
Ein neuer Mann am Küchentisch
Um diesen Kurswechsel Wirklichkeit werden zu lassen, holte man Verstärkung ins Team. Der Songwriter Desmond Child stieß hinzu, und gemeinsam schrieb die Band rund 30 Songs. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass am Ende nur ein Bruchteil davon auf das Album kam. Der Überlieferung nach spielte die Gruppe diese frühen Versionen jungen Leuten in New Jersey und New York vor, um herauszufinden, welche Reihenfolge auf dem Album funktionieren würde. Man wollte den Puls der Hörerschaft direkt spüren, nicht erst nach der Veröffentlichung.
Wer drehte an den Reglern?
Für die Abmischung des Albums holte man Bob Rock an Bord, einen Mann, der später für seinen markanten, druckvollen Sound bekannt werden sollte. Am Mischpult entstand so jener glatte, kraftvolle Klang, der die Platte radiotauglich machte. Und auch bei der Produktion gab es eine Entscheidung, die den weiteren Weg prägte: Die Wahl fiel auf Bruce Fairbairn, dessen Arbeit an einem früheren Album Jon Bon Jovi überzeugt haben soll. Der Überlieferung nach war es genau dieser Eindruck, der Fairbairn auf den Produzentenstuhl brachte.
Was hier zusammenkam, war mehr als eine bloße Umbesetzung. Es war der Versuch, aus einer Band mit Potenzial eine Band mit Hits zu machen. Der Druck war groß, die Erwartungen höher denn je. Und genau dieser Druck sollte sich bald in einem Album entladen, das die Maßstäbe der gesamten Branche verschob.
Im Keller von Samboras Mutter: Wie die großen Hits entstanden
Stellen Sie sich einen ganz gewöhnlichen Keller in New Jersey vor. Kein Studio mit schalldichten Wänden, kein Mischpult für Hunderttausende. Nur ein paar junge Männer, eine Gitarre und die feste Überzeugung, dass hier etwas Großes entstehen könnte. Genau an diesem Ort, so erzählt man sich, soll Desmond Child zum ersten Mal mit Bon Jovi zusammengearbeitet haben. Die erste gemeinsame Arbeit der beiden ist belegt, der genaue Schauplatz gehört allerdings zu jenen Anekdoten, die sich nicht sicher bestätigen lassen.
Dabei hatte alles ganz anders begonnen. Der Überlieferung zufolge schwebte Jon Bon Jovi zunächst ein Duett vor, ein Wechselspiel im Stil von Bryan Adams und Tina Turner. Er wolle, so die ihm zugeschriebene Erinnerung, für eine Sängerin dieses Formats schreiben und den Song dann gemeinsam aufnehmen. Erst als das A&R-Team Desmond Child ins Spiel brachte, nahm die Sache eine andere Wendung. Child selbst beschrieb seine Rolle später mit bemerkenswerter Bescheidenheit: Er habe nicht versucht, aus der Band etwas anderes zu machen, sondern nur geholfen, das vorhandene Potenzial ein wenig stärker anzuspannen.
Was dabei herauskam, prägte das Album Slippery When Wet bis heute. Als gemeinsame Kompositionen von Jon Bon Jovi, Richie Sambora und Desmond Child gelten „You Give Love a Bad Name“ und „Livin’ on a Prayer“. Bei „Without Love“ und „I’d Die for You“ wird die Urheberschaft des Trios ebenfalls berichtet, sicher belegen lässt sie sich jedoch nicht. „Wild in the Streets“ wiederum soll allein aus der Feder von Jon Bon Jovi stammen, auch das eine Zuschreibung, die nicht zweifelsfrei gesichert ist.
Und dann ist da die Geschichte, die beinahe alles verändert hätte. „Livin’ on a Prayer“ wäre fast gar nicht auf dem Album gelandet. Jon Bon Jovi hielt den Song zunächst schlicht für nicht gut genug. Es war Richie Sambora, der beharrlich blieb, und erst auf sein Drängen hin wurde der Titel ein zweites Mal aufgenommen. Diese zweite Fassung schaffte es auf das Album, und der Rest ist Musikgeschichte. Die erste, verworfene Aufnahme tauchte Jahre später wieder auf, der Überlieferung nach als versteckter Titel auf der Box 100,000,000 Bon Jovi Fans Can’t Be Wrong.
So entstand aus einem Keller, aus einer fast aussortierten Melodie und aus drei Musikern, die einander gegenseitig antrieben, der Kern eines Albums, das die 1980er Jahre für immer prägen sollte. Manchmal braucht ein Welthit eben keinen Palast. Ein Keller reicht, wenn die Chemie stimmt.
Zwei Songs, die es nicht aufs Album schafften, und einer, der fast an Aerosmith ging
Kaum ein Album entsteht in einem Rutsch. Auch bei Slippery When Wet blieb am Ende einiges auf der Strecke, und genau diese kleinen Entscheidungen verraten viel darüber, wie die Platte ihren unverwechselbaren Charakter bekam.
Da ist zum einen Edge of a Broken Heart. Der Song entstand während der Aufnahmesessions, schaffte es aber nicht auf das fertige Album. Jon Bon Jovi hat das später öffentlich bedauert. Der Überlieferung nach entschuldigte er sich sogar scherzhaft bei den Fans dafür, dass der Titel nicht dabei war. Ganz verschwunden ist er trotzdem nicht: Berichten zufolge tauchte er auf der 2-CD-Version von Cross Road auf und später auf der Box 100,000,000 Bon Jovi Fans Can't Be Wrong. Weitere Verwendungen lassen sich nicht mit Sicherheit belegen.
Ein zweiter Kandidat trägt den Namen Love Is a Social Disease. Laut Jon Bon Jovi war dieser Song ursprünglich für Aerosmith gedacht. Doch er wollte ihn nicht hergeben, weil er fand, dass er besser zu Bon Jovi passte. Ob diese Anekdote sich tatsächlich so zugetragen hat, lässt sich nicht sicher verifizieren. Sie passt jedoch gut zu dem Bild einer Band, die in diesen Monaten genau wusste, was zu ihr gehörte.
Und dann war da noch ein Song, der beinahe gar nicht auf dem Album gelandet wäre: Livin' on a Prayer. Jon Bon Jovi hielt ihn zunächst für nicht gut genug. Erst auf Drängen von Richie Sambora wurde der Titel ein zweites Mal aufgenommen, und diese Fassung fand schließlich ihren Weg auf Slippery When Wet. Was danach geschah, ist Musikgeschichte.
So zeigt sich: Ein Album ist immer auch eine Sammlung von Entscheidungen. Manche Songs bleiben draußen, andere werden erst im letzten Moment aufgenommen. Bei Slippery When Wet hat genau dieses Hin und Her dazu beigetragen, dass am Ende etwas entstand, das bis heute nachhallt.
Sabunlu Striptiz, Sansür und ein Müllbeutel: Die wahre Geschichte des Covers
Stellen Sie sich vor, Sie halten eine Schallplatte in den Händen, deren Hülle nichts weiter zeigt als einen schwarzen Müllbeutel. Kein Bandfoto, keine Pose, keine nassen Haare. Nur Müllfolie und ein paar Wassertropfen, in die jemand den Titel geschrieben hat. Genau so sah das Cover von Slippery When Wet in den USA aus, und genau das war nicht der Plan.
Ursprünglich sollte das Album anders heißen. Der Überlieferung nach trug es zeitweise den Arbeitstitel Wanted Dead or Alive, und es existieren Fotos der Band in Cowboy-Kostümen. Diese Aufnahmen landeten allerdings nur auf dem Cover der gleichnamigen Single, nicht auf dem Album selbst.
Woher aber kommt der Name, der heute auf Millionen von Platten steht? Die Antwort führt nach Vancouver, in den legendären Stripclub The No.5 Orange. Richie Sambora, Gitarrist von Bon Jovi, beschrieb die Szene später so: Eine Frau sei an einer Stange vom Plafond herabgeglitten, habe sich vollständig entkleidet und sich anschließend unter einer Dusche einzuseifen begonnen. Die Band sei wie elektrisiert gewesen. Man habe beschlossen, von nun an jeden Tag dort zu verbringen. Sambora sagte, dieses Erlebnis habe die Gruppe während der gesamten Aufnahmen in Schwung gehalten, damals sei das Testosteron schlicht auf Höchststand gewesen.
Für das Cover plante man zunächst etwas anderes. Die erste Idee zeigte eine Frau in einem nassen gelben T-Shirt, der Stoff durchsichtig, die Konturen deutlich. Tage vor der Veröffentlichung wurde dieser Entwurf jedoch verworfen. Die Plattenfirma fürchtete, dass große Einzelhandelsketten in den USA die Platte nicht ins Regal stellen würden. Man rechnete mit Zensur, und niemand wollte ein Verbot riskieren. Jon Bon Jovi störte sich zusätzlich an einem grellpinken Rahmen, der das Foto umgab. Es musste also schnell eine Alternative her, und so entstand die berühmte Müllbeutel-Hülle.
Selbst Sambora zeigte sich mit dem Ergebnis nicht restlos glücklich. Er nannte das endgültige Cover schlicht und wenig beeindruckend. In Japan dagegen, so wird berichtet, erschienen viele Pressungen des Albums mit dem ursprünglichen Motiv. Die Zensur machte also vor dem japanischen Markt halt, während man den amerikanischen Supermarktketten offenbar nichts erklären konnte.
So wurde aus einer Notlösung ein Erkennungszeichen. Ein schwarzer Müllbeutel, ein paar Wassertropfen, ein Titel. Mehr brauchte es nicht, um eines der bekanntesten Albencover der Achtzigerjahre zu schaffen.
Billboard-Erfolg, Diamant-Status und gemischte Kritiken
Wenn ein Album die Charts erobert und gleichzeitig die Feuilletons spaltet, dann entsteht jene seltene Mischung aus Massengeschmack und Streitgespräch, die Slippery When Wet bis heute umgibt. Drei Singles, drei Treffer, und dazwischen die Frage, ob Kommerz und Qualität sich hier die Hand reichen oder nur der Zufall Regie führte.
| Single | Höchste Platzierung (Billboard Hot 100) |
|---|---|
| You Give Love a Bad Name | Platz 1 |
| Livin' on a Prayer | Platz 1 |
| Wanted Dead or Alive | Platz 7 |
Zwei Nummer-eins-Hits und ein siebter Platz: Das sind die harten Zahlen, die Bon Jovi mit diesem Album in die oberste Liga katapultierten. In den Billboard 200, der amerikanischen Album-Hitparade, stand Slippery When Wet acht Wochen lang an der Spitze. Der Überlieferung nach hielt sich das Werk zudem 38 Wochen in den Top 5, wobei diese Zahl nicht sicher bestätigt ist.
Billboard kürte es 1987 zum meistverkauften Album des Jahres in den USA. Von der RIAA, der Recording Industry Association of America, kam die 15-fache Platin-Auszeichnung, also Diamant-Status, mit Verkaufszahlen um die 15 Millionen. Damit zählt es zu den 100 meistverkauften Alben der amerikanischen Geschichte. Auch international lief es rund: In Großbritannien erreichte es drei Mal Platin, in Kanada Diamant, in Australien sechs Mal Platin, wobei die genauen australischen Zahlen unsicher bleiben.
Der kommerzielle Triumph war eindeutig. Die kritische Rezeption hingegen fiel alles andere als einhellig aus.
Ein Album, das die Kritiker spaltete
Robert Christgau schrieb 1987 im The Village Voice eine gemischte Kritik, deren genauer Wortlaut nicht sicher überliefert ist. Der Tenor: Der Erfolg von Livin' on a Prayer lasse sich kaum leugnen, doch die Begeisterung der Massen sei noch kein Qualitätsurteil. Drei Jahre später, 1990, ging Jimmy Guterman im Rolling Stone deutlich härter ins Gericht. Er warf der Band vor, jede Emotion zu oberflächlichen Klischees zu verflachen, und verglich Slippery When Wet Berichten zufolge mit einer verschwommenen Fotokopie von Quiet Riot. Diese Kritik wird kolportiert, ist aber nicht sicher verifizierbar.
Trotz aller Seitenhiebe: Die Rock and Roll Hall of Fame führte das Album in ihrer Liste Definitive 200 Albums, der Überlieferung nach auf Platz 44. Die genaue Platzierung ist nicht sicher bestätigt, doch sie zeigt, welchen Platz sich diese Platte im kollektiven Gedächtnis erobert hat.
Am Ende bleibt ein Widerspruch, der sich nicht auflösen lässt. Die einen hörten den Sound einer ganzen Generation, die anderen nur polierten Lärm. Beide hatten auf ihre Weise recht, und genau darin liegt wohl der Reiz dieses Albums.
Häufig gestellte Fragen
Wer produzierte Slippery When Wet?
Am Mischpult saß Bruce Fairbairn, ein Kanadier, der zu dieser Zeit als einer der gefragtesten Produzenten im Rockgeschäft galt. Er formte den Sound des Albums, während Bob Rock für den Mix verantwortlich zeichnete. Fairbairn gab den Aufnahmen jenen polierten, radiotauglichen Glanz, der den Unterschied zu den beiden Vorgängeralben ausmachte.
Wo wurde das Album aufgenommen?
Die Aufnahmen entstanden in den Little Mountain Sound Studios in Vancouver, Kanada. Der Überlieferung nach zog sich die Produktion über einen längeren Zeitraum im Jahr 1986 hin; ein exakter Zeitrahmen lässt sich nicht sicher bestätigen. Vancouver wurde für die Band zu einem zweiten Zuhause und prägte den Klang des Albums entscheidend.
Warum wurde „Livin' on a Prayer" fast nicht veröffentlicht?
Jon Bon Jovi hielt den Song zunächst schlicht für nicht gut genug und wollte ihn nicht auf das Album nehmen. Erst auf Drängen von Richie Sambora wurde der Titel ein zweites Mal aufgenommen. Genau diese neue Version landete schließlich auf Slippery When Wet und wurde zum größten Hit der Bandgeschichte.
Wie entstand der Albumtitel?
Der Name geht auf den Stripclub The No.5 Orange in Vancouver zurück. Die Band verbrachte dort während der Aufnahmen viel Zeit, und die Erinnerung an diese Nächte wurde zum Titel des Albums. So wurde aus einem Ort des Nachtlebens eine der bekanntesten Albumbezeichnungen der Rockgeschichte.
Warum wurde das Originalcover zensiert?
Das ursprüngliche Cover zeigte eine Frau in einem nassen gelben T-Shirt. Aus Sorge vor Zensur in den USA verwarf die Plattenfirma dieses Motiv und ersetzte es durch einen schwarzen Müllbeutel, auf den der Titel wasserähnlich geschrieben wurde. In Japan erschienen dem Vernehmen nach mehrere Pressungen mit dem ursprünglichen Motiv. Hinweis der Redaktion: Nicht in jedem Detail bestätigte Angaben werden im Text ausdrücklich als ungesichert gekennzeichnet.
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