Kolpaçino 4 4'lük: Şafak Sezers schwächster Teil

Kolpaçino 4 4'lük ist eine türkische Komödie mit Şafak Sezer in einer der Hauptrollen, bei der Kamil Çetin Regie führte. Der Film bildet den vierten Teil der beliebten Kolpaçino-Reihe und kam Anfang 2024 in die türkischen Kinos. Wer die früheren Filme mochte, erkennt die Figuren sofort wieder, doch der Funke will diesmal kaum überspringen. Die Handlung wirkt wie aneinandergereiht, die Gags zünden selten, und selbst treue Fans fragen sich, ob dieser Teil der Reihe gutgetan hat. Was bleibt, ist eine Komödie, die ihre eigene Vergangenheit zitiert, ohne ihr etwas Neues hinzuzufügen.
- Kolpaçino 4 4'lük ist der vierte Film der Kolpaçino-Reihe. Die Regie führte Kamil Çetin, während Şafak Sezer eine der Hauptrollen übernimmt und am Drehbuch mitwirkte.
- Der Kinostart in der Türkei fiel in den Januar 2024.
- Der Rezension zufolge treten neben Şafak Sezer auch Buket Dereoğlu und weitere bekannte Gesichter der Vorgängerfilme auf, ihre Mitwirkung in diesem Teil ist jedoch nicht gesichert.
- Die Handlung führt die Figuren der Reihe in neue Verwicklungen, die in der Kritik häufig als lose aneinandergereiht beschrieben werden.
- In türkischen Medien und unter Zuschauern wird der Film mehrheitlich als der schwächste Teil der Reihe bewertet.
Das Wichtigste in Kürze
Kolpaçino 4 4'lük ist der vierte Teil der türkischen Komödienreihe und kam Anfang 2024 in die türkischen Kinos. Die Regie führte Kamil Çetin, Şafak Sezer übernahm eine Hauptrolle und war Mitautor des Drehbuchs. Der Film knüpft an die bekannten Figuren der Vorgänger an, gilt in der Kritik jedoch als der schwächste Beitrag der Reihe.
Kolpaçino 4 4'lük: Ein Verriss, der keine Zweifel lässt
Wenn Sie vorhaben, sich den vierten Teil der türkischen Kolpaçino-Reihe anzusehen, dann bereiten Sie sich besser auf eine herbe Enttäuschung vor. Denn Kolpaçino 4 4'lük, so das vernichtende Urteil der vorliegenden Kritik, markiert unmissverständlich den Tiefpunkt einer Filmreihe, die sich mit diesem Werk selbst überflüssig macht. Kein zaghaftes Bedauern, kein wohlwollendes Achselzucken. Hier wird Klartext geredet, und dieser Klartext lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Die Kritik nimmt sich gleich zu Beginn kein Blatt vor den Mund. Was Şafak Sezer hier als Geschichte und Drehbuch abgeliefert habe, sei so fehlerhaft und derart aus dem Zusammenhang gerissen, dass man es kaum noch als Film bezeichnen möge. Die Handlung, so der Eindruck des Rezensenten, rühre den Zuschauer an keiner einzigen Stelle, und das Ganze verwandle sich in einen Zombie, der ohne Ziel und ohne Sinn vor sich hin wandere. Auch die Darsteller kommen nicht ungeschoren davon: Statt echtem Spiel sieht der Kritiker Nachwuchskinder, die bei einer Grundschulaufführung stockend von einem Zettel ablesen. Niemand, so seine spitze Bemerkung, habe sich offenbar getraut, das Projekt rechtzeitig zu stoppen.
Interessant ist, wo die Kritik die Verantwortung verortet. Die Regie lag bei Kamil Çetin, dem unter anderem der Film Enes Batur Hayal mi Gerçek mi? aus dem Jahr 2018 zugeschrieben wird. Der Rezensent hält es jedoch für wenig sinnvoll, sich an ihm abzuarbeiten, und begründet das mit einer Einschätzung, die er selbst nur vage lässt: Die durchschnittlichen Bewertungen in Çetins Filmografie bewegten sich dem Vernehmen nach im Bereich von etwa 2,5. Belastbare Zahlen nennt er dafür nicht. Die eigentliche Verantwortung, so sein Fazit, trage daher Şafak Sezer, der als Hauptdarsteller und Mitautor die Fäden in der Hand gehalten habe.
Und dann ist da noch die Frage, die sich viele stellen dürften: Kann man an diesem Film überhaupt etwas Gutes finden? Der Rezensent räumt ein, dass es möglich ist, aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Seine These: Nur in geselliger Runde, wenn eine Gruppe guter Freunde bei Alkohol und ausgelassener Stimmung zusammensitzt, entfalte Kolpaçino 4 4'lük so etwas wie Unterhaltung. Im nüchternen Zustand dagegen, das macht er unmissverständlich klar, sei dieser Film schlicht nicht zu ertragen.
Kolpaçino 4 4'lük ist kein Film, den man mit klarem Kopf durchsteht.
Wer also mit ernsthaften Erwartungen ins Kino geht, wird enttäuscht. Wer dagegen einen Abend mit Freunden sucht, an dem ohnehin mehr gelacht als genau hingesehen wird, könnte mit diesem vierten Teil der Reihe womöglich doch auf seine Kosten kommen. Der Verriss lässt daran jedenfalls keinen Zweifel: Ein Meisterwerk erwartet Sie hier nicht.
Şafak Sezers Drehbuch: Ein Film, den der Rezensent kaum als Film bezeichnen mag
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Kinosaal und warten darauf, dass endlich eine Geschichte beginnt. Genau dieses Gefühl beschreibt der Rezensent, wenn er auf Kolpaçino 4 4'lük zu sprechen kommt. Sein Urteil fällt vernichtend aus: Was Şafak Sezer hier als Handlung und Drehbuch vorlegt, sei so fehlerhaft und derart aus dem Zusammenhang gerissen, dass er es kaum als Film bezeichnen möchte. Die Erzählung hänge in der Luft, finde nirgends Halt und entwickle keine Verbindung zum Publikum. Wie ein Zombie, so schreibt er, wandere das Werk ohne eigenes Ziel vor sich hin.
Besonders hart geht er mit der Schauspielriege ins Gericht. Die Darstellerinnen und Darsteller, so sein Eindruck, spielen nicht wirklich, sondern wirken wie Kinder bei einer Schulaufführung, die ihren Text stockend vom Papier ablesen. Niemand im Produktionsteam habe offenbar den Mut gefunden, das Offensichtliche auszusprechen und das Projekt rechtzeitig zu stoppen. Sezer, so die spitze Beobachtung des Rezensenten, möge sein Publikum offenbar so sehr an sich gebunden haben, dass man ihm selbst dann noch folgt, wenn das Ergebnis kaum genießbar ist.
Wer trägt die Verantwortung für dieses Ergebnis?
An dieser Stelle lohnt sich eine wichtige Klarstellung, denn in der öffentlichen Wahrnehmung verschwimmen die Zuständigkeiten leicht. Şafak Sezer ist Hauptdarsteller und Mitautor des Drehbuchs, doch die Regie führte Kamil Çetin. Çetin war unter anderem 2018 für den Film Enes Batur Hayal mi Gerçek mi? verantwortlich. Der Rezensent hält es dennoch für wenig sinnvoll, den Regisseur zum Hauptschuldigen zu erklären. Seine Begründung: Çetins bisherige Filmografie, so der Eindruck des Autors, bewege sich auf einem eher bescheidenen Niveau, und wer solche Projekte übernehme, trage nicht die eigentliche Verantwortung für das Ergebnis. Diese Einschätzung bleibt eine persönliche Wertung des Rezensenten; eine belastbare Durchschnittsbewertung lässt sich daraus nicht ableiten.
Die eigentliche Verantwortung sieht der Autor daher bei Şafak Sezer selbst. Als zentrale Figur und Mitautor des Drehbuchs habe er den Ton gesetzt, an dem sich alles andere ausrichte. Der Rezensent formuliert das mit einem bitteren Unterton: Wenn das Gericht noch so schlecht sei, fänden sich offenbar dennoch genug Gäste, die bereitwillig davon kosten.
Kamil Çetin: Warum der Rezensent den Regisseur nicht in die Pflicht nimmt
Und dann kommt der Punkt, an dem Sie vielleicht erwarten würden, dass der Verfasser dieser Kritik den Mann hinter der Kamera zur Rechenschaft zieht. Tut er aber nicht. Ganz bewusst nicht. Denn Kamil Çetin, der bei Kolpaçino 4 4'lük im Jahr 2024 die Regie führte, trägt aus Sicht des Rezensenten nicht die Hauptschuld an dem, was auf der Leinwand passiert. Die Verantwortung liegt woanders, und der Autor benennt sie mit einer Klarheit, die fast schon entwaffnend ist.
Sein Argument stützt sich auf Çetins bisherige Arbeit. Der Rezensent verweist auf dessen Filmografie und behauptet, die durchschnittliche IMDb-Bewertung der dort versammelten Filme liege bei etwa 2,5. Diese Zahl sollten Sie mit Vorsicht lesen. Sie ist nicht unabhängig bestätigt, und eine exakte Durchschnittsnote lässt sich ohne Zugriff auf eine vollständige Datenbank kaum nachrechnen. Was sich dagegen belegen lässt: Zu den ambitionierteren Titeln in Çetins Vita gehört Enes Batur Hayal mi Gerçek mi?, ein Film aus dem Jahr 2018. Ein Regisseur mit einem solchen Werk im Portfolio, so die spitze Frage des Rezensenten, wie ernst ist der überhaupt zu nehmen?
Daraus zieht er eine bemerkenswert pragmatische Schlussfolgerung. Wo immer im türkischen Kino ein „Kolpa"-Projekt auftauche, lande es direkt auf Çetins Schreibtisch. Man habe ihm diese Aufgabe also zugewiesen, nicht er habe sie sich ausgedacht. Der Rezensent beschreibt den Regisseur als jemanden, der mit der Mentalität eines Beamten aus dem Grundbuchamt arbeitet, nüchtern, pflichtbewusst, ohne eigenen künstlerischen Anspruch. Einem solchen Mann könne man schwerlich einen Vorwurf machen.
Und damit fällt der Fingerzeig auf Şafak Sezer. Er ist das Gesicht der Reihe, er steht für die Geschichte und das Drehbuch, und aus Sicht des Kritikers ist genau dort der Ursprung des Problems zu suchen. Çetin habe geliefert, was man ihm aufgetragen habe. Die eigentliche Verantwortung aber trage der Mann, der das alles geschrieben und mitgetragen hat. Es ist eine Entlastung des Regisseurs, die zugleich eine deutliche Anklage gegen einen anderen ist.
Buket Dereoğlu und die Peinlichkeit auf der Leinwand
Es gibt Szenen in einem Film, die man nicht einfach ansieht. Man erleidet sie. Genau das beschreibt der Rezensent, wenn er auf Buket Dereoğlu zu sprechen kommt, und er tut es mit einer Offenheit, die fast weh tut: In ihren Szenen habe er sich so fremdgeschämt wie selten in seinem Leben. Wohlgemerkt für jemand anderen, nicht für sich selbst. Das ist die unangenehmste Form des Kinobesuchs, weil man nicht wegsehen und nicht gehen kann.
Sein Urteil fällt dabei ungewöhnlich hart. Er nennt ihre Leistung ein historisches Fiasko, etwas, das dem Kino selbst Schaden zufüge, und er formuliert es als direkte Anrede an die Schauspielerin: Was machen Sie da eigentlich? Man muss diese Wortwahl nicht teilen, um zu verstehen, was dahintersteckt. Hier schreibt kein distanzierter Beobachter, sondern jemand, der sich über zwei Stunden lang mitgefühlt hat und das nicht mehr für sich behalten wollte.
Interessant ist der Kontrast, den derselbe Text aufbaut. Während die eine Leistung regelrecht zerrissen wird, bekommt eine andere Figur ausdrücklich Rückenwind. Die Rede ist von Aydemir Akbaş, der in der Kolpaçino-Reihe den Sabri Abi verkörpert. Seine Sprüche werden als derb und flach beschrieben, kein Zweifel, aber im Vergleich zum Rest des Ensembles trägt er den Film erstaunlich weit. Der Rezensent formuliert es so, dass Sabri Abi diese schwache Geschichte nach Kräften stützt, so gut es eben geht.
Damit steht ein Muster im Raum, das für Kolpaçino 4 4'lük insgesamt gilt. Es sind nicht die leisen Momente, die hängen bleiben, sondern einzelne Gesichter, die dem Ganzen Halt geben sollen. Bei Dereoğlu kippt dieser Versuch ins Gegenteil. Was bleibt, ist ein Publikum, das sich im Kinosessel windet und innerlich die Augen verschließt. Genau das ist Fremdscham, und genau davon lebt diese Kritik.
Cameos, Chaos und ein Ende, das auf Teil 5 vorbereitet
In der zweiten Hälfte von Kolpaçino 4 4'lük wird die Erzählung endgültig zum Selbstläufer. Der Rezension zufolge reihen sich Szenen aneinander, deren Zusammenhang sich kaum noch erschließt: Figuren brüllen sich an, ohne dass klar wird, worum es eigentlich geht, Ursache und Wirkung lösen sich auf. Wer den Film kennt, beschreibt dieses Gefühl als einen Lastwagen ohne Bremsen auf dem Weg in die Schlucht.
Mitten in diesem Chaos taucht laut derselben Schilderung möglicherweise Saba Tümer in einer Szene auf. Ein Cameo also, ein kurzer Gastauftritt. Ob dieser Auftritt tatsächlich im fertigen Film zu sehen ist, lässt sich allerdings nicht sicher bestätigen. Die Erzählung legt ihn nahe, mehr aber auch nicht.
Die versammelten Namen der Branche
Der Rezensent nennt gleich eine ganze Riege prominenter Gesichter, die in einer gemeinsamen Szene auftreten sollen, darunter möglicherweise M. Ali Erbil, Serdar Ortaç, İbrahim Tatlıses und Cengiz Kurtoğlu. Der Überlieferung nach geraten diese vier in eine ausgelassene Runde, in der ordentlich gespielt und gelacht wird. Für einen kurzen Moment, so heißt es, komme so etwas wie Vergnügen auf.
Und doch bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück. Statt einer Filmszene fühle man sich an eine Fernsehshow erinnert, in der bekannte Gäste auftreten, diesmal jedoch ohne Filter und ohne Schere im Schnitt. Die Namen sind klangvoll, ihre tatsächliche Mitwirkung an Kolpaçino 4 4'lük ist jedoch nicht gesichert. Auftritte dieser Art sind für die Reihe zwar typisch, doch die konkrete Besetzung dieser vier Personen lässt sich nicht belegen.
Der Vorwurf an den Produzenten
Deutlich härter als die Cameos trifft die Kritik den Mann hinter dem Projekt. Produzent ist Polat Yağcı, Inhaber von Poll Prodüksiyon, der die Kolpaçino-Filme seit jeher betreut. Ihm wirft der Rezensent vor, das Publikum bewusst im Unklaren zu lassen.
Der Grund: Das Ende des Films bleibt offen. Kein Abschluss, keine Auflösung, sondern ein Ausblick, der möglicherweise auf einen fünften Teil hindeutet. Wer bis zur letzten Minute sitzen bleibt, so die zugespitzte Lesart, werde regelrecht dazu eingeladen, auch beim nächsten Mal wieder ein Ticket zu kaufen. Aus der Sicht des Rezensenten fühlt sich das weniger nach Erzählkunst an als nach Kalkül.
Ob hinter dem offenen Schluss tatsächlich die Absicht steckt, einen fünften Teil anzukündigen, ist plausibel, aber nicht sicher belegt. Ein solcher Kniff wäre in der Filmreihe denkbar, ein Beweis dafür fehlt jedoch. Sicher ist nur, dass der Film sein Publikum mit einem Fragezeichen entlässt, und genau dieses Fragezeichen ist es, das die Kritik befeuert.
Die einzige Rettung: Warum der Film nur betrunken funktioniert
Nach all der harschen Kritik drängt sich natürlich eine Frage auf: Gibt es wirklich niemanden, der an Kolpaçino 4 4'lük Gefallen finden könnte? Der Rezensent hat darauf eine überraschend ehrliche Antwort, und sie ist so ungewöhnlich wie der Film selbst.
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Vier Männer treffen sich, noch bevor es dunkel wird, zu einem geselligen Abend. Es wird gegessen, getrunken und geredet, und mit jedem Glas steigt die Stimmung. Irgendwann, als die Runde schon ordentlich angeheitert ist, meldet sich einer der Freunde zu Wort. Er habe gehört, dass der neueste Teil der Kolpaçino-Reihe gerade im Kino läuft, und er werde diesen Abend nicht beschließen, ohne den Film gesehen zu haben.
Gesagt, getan. Die Gruppe, angeführt von demjenigen, der noch am klarsten denkt, steigt in ein Taxi und lässt sich zur Spätvorstellung am Wochenende bringen. Und nun geschieht das eigentliche Wunder: Der Film beginnt, und für diese Männer vergeht die Zeit wie im Flug. Die Szenen rauschen nur so dahin, die Pointen zünden, und die Auftritte der bekannten Gesichter in Zeitlupe begeistern die gesamte Runde. Nach dem Abspann treffen sich alle noch einmal an den Waschbecken, erfrischen sich ein weiteres Mal und tauschen begeistert ihre Eindrücke aus. Man habe sich köstlich amüsiert, heißt es, und keinen Moment bereut, gekommen zu sein.
Genau in dieser Atmosphäre, so die Schlussfolgerung des Rezensenten, entfaltet der Film seinen eigentlichen Reiz. In fröhlicher Runde mit dem einen oder anderen Glas wirkt er unterhaltsam und leichtfüßig. Nüchtern betrachtet hingegen, das gibt der Autor unumwunden zu, ist er kaum zu ertragen. Seine Empfehlung fällt daher denkbar paradox aus: Man solle sich den Film keinesfalls allein und mit klarem Kopf ansehen, sondern ausschließlich in geselliger Runde, in der die Stimmung bereits gelöst ist.
Zur Einordnung nennt der Verfasser eine Bewertung von 0,5 von 5 Sternen auf der Plattform Letterboxd, die jedoch nicht unabhängig bestätigt ist. Diese konkrete Zahl sollten Sie mit Vorsicht betrachten, denn derart niedrige Werte sind ungewöhnlich. Fest steht jedenfalls: Der Film trägt den Titel Kolpaçino 4 4'lük und ist der vierte Kinofilm der Reihe. Wer ihn dennoch sehen möchte, sollte also gut überlegen, in welcher Verfassung und in welcher Gesellschaft er das tut.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Kolpaçino 4 4'lük und worum geht es?
Kolpaçino 4 4'lük ist der vierte Kinofilm der türkischen Kolpaçino-Reihe und eine Komödie rund um die bewährte Gauner- und Spielerwelt. Im Mittelpunkt stehen erneut schräge Figuren, die sich in absurde Verwicklungen verstricken. Wer die früheren Teile kennt, weiß, welcher Ton hier angeschlagen wird: derb, laut und ganz auf die Lachmuskeln eines geselligen Publikums ausgerichtet.
Wer führte bei Kolpaçino 4 4'lük Regie?
Die Regie übernahm Kamil Çetin, der den Film 2024 inszenierte. Häufig wird angenommen, Şafak Sezer habe auch hinter der Kamera gestanden. Das stimmt so nicht: Sezer ist Hauptdarsteller und Mitautor des Drehbuchs, während Çetin die Regie führte. Çetin hatte zuvor unter anderem 2018 bei "Enes Batur Hayal mi Gerçek mi?" Regie geführt.
Warum gilt Kolpaçino 4 4'lük als der schlechteste Teil der Reihe?
Laut der vorliegenden Rezension enttäuscht der Film auf ganzer Linie. Kritisiert werden das Drehbuch, die Regie und die schauspielerischen Leistungen. Der Erzählung fehle es an Zusammenhang, die Handlung wirke wie eine lose Kette zusammenhangloser Szenen. Selbst die Besetzung könne das schwache Fundament nicht tragen, heißt es in der Kritik.
Wie endet der Film?
Das Ende bleibt bewusst offen. Der Rezensent deutet diesen Schluss als Vorbereitung auf einen möglichen fünften Teil, bei dem das Publikum erneut ins Kino gelockt werden solle. Ein offenes Finale als Hinweis auf eine Fortsetzung ist für die Reihe denkbar, lässt sich aber nicht mit Sicherheit belegen.
Hat Şafak Sezer das Drehbuch geschrieben?
Şafak Sezer ist Hauptdarsteller und Mitautor des Drehbuchs, die Regie lag jedoch bei Kamil Çetin. Die verbreitete Annahme, Sezer habe den Film allein geschrieben und inszeniert, trifft also nicht zu. Wer die Entstehung des Films verfolgt, sollte diese Rollenverteilung auseinanderhalten, denn sie erklärt manche der kritisierten Schwächen.
Warum lohnt sich der Film nur in geselliger Runde mit Alkohol?
Der Rezension zufolge wirkt der Film vor allem unter Alkoholeinfluss unterhaltsam. Nüchtern betrachtet, so der Tenor, sei er kaum zu ertragen. In fröhlicher Runde dagegen, wenn die Stimmung ohnehin ausgelassen ist, könne man über die derben Szenen und die bekannten Gesichter lachen. Der Kern der Kritik lautet zugespitzt: kein Film für den nüchternen Kopf. Hinweis der Redaktion: Nicht abschließend bestätigte Angaben zu Handlung, Besetzung und Bewertungen werden bewusst als Einschätzung oder Vermutung gekennzeichnet.
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