# So erzeugen Singzikaden ihr lautes Zirpen – bis 158 Dezibel

*Wissenschaft & Technik · Ayşe Demir-Müller · 2026-08-12*

## Key facts

- Die Tymbale sind gerippte, elastische Membranen an den Seiten des Hinterleibs der männlichen Singzikade.
- Spezielle Tymbalmuskeln ziehen die Membranen nach innen, und beim Entspannen schnappen sie zurück, was einen lauten Klick erzeugt.
- Der hohle Hinterleib der Zikade wirkt wie ein Resonanzkörper und verstärkt die erzeugten Schallwellen erheblich.
- Die Frequenz des Zikadengesangs liegt je nach Art zwischen 1 und 15 Kilohertz, wobei einige Arten sogar Ultraschall erzeugen.
- Nur die männlichen Singzikaden zirpen, um Weibchen anzulocken, während die Weibchen stumm bleiben.

Das Wichtigste in Kürze

Singzikaden erzeugen ihren Gesang durch schnelle Bewegungen zweier elastischer Membranen am Hinterleib, die als Tymbale bezeichnet werden. Diese Membranen werden von kräftigen Muskeln angespannt und wieder losgelassen, wodurch ein lautes Klickgeräusch entsteht, das durch Resonanzkörper im Körper verstärkt wird. Die Lautstärke kann dabei bis zu 158 Dezibel erreichen, was in unmittelbarer Nähe sogar schmerzhaft für das menschliche Ohr sein kann.

## Einleitung: Das Rätsel des Sommerzirpens

Wenn die Temperaturen im Hochsommer steigen, beginnt ein Konzert, das Sie kaum überhören können. Ein schrilles, pulsierendes Zirpen erfüllt die Luft, mal aus den Baumkronen, mal aus den Büschen am Wegesrand. Die Frage liegt nahe: Wie schafft es ein so kleines Insekt, einen solchen Lärm zu erzeugen? Die Antwort führt Sie tief in die Anatomie der männlichen Singzikaden, jener faszinierenden Geschöpfe, deren Gesang den Sommer prägt.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem heißen Julinachmittag im Garten. Die Luft flirrt, und aus den Zweigen über Ihnen dringt dieses gleichmäßige, fast metallische Zirpen. Es ist der Soundtrack des Sommers, doch die wenigsten wissen, welches Wunderwerk der Natur dahintersteckt. Singzikaden sind Meister der Akustik, und ihr Geheimnis liegt nicht in der Kehle, sondern im Hinterleib.

Die männlichen Tiere tragen an den Seiten ihres Hinterleibs ein Paar spezieller Schallorgane, die sogenannten Tymbalorgane. Diese Strukturen wirken wie winzige, gewölbte Membranen, vergleichbar mit dem Fell einer Trommel. Was dann passiert, grenzt an ein kleines Wunder der Physik und macht deutlich, warum die Frage **Wie Singzikaden zirpen** so viele Naturfreunde in ihren Bann zieht.

Die Reise in diese Klangwelt beginnt mit einem Blick auf die feinen Rippen und Muskeln, die in diesen Organen stecken. Jede Bewegung, jede Kontraktion trägt dazu bei, jenen unverwechselbaren Ton zu formen, der Sommerabende untermalt. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Entdeckungsreise in den Körper dieser außergewöhnlichen Insekten, deren akrobatische Leistung selbst Technikbegeisterte ins Staunen versetzt.

## Die Tymbale: Ein eingebautes Schlagwerk

Um zu verstehen, wie Singzikaden zirpen, müssen Sie sich den Hinterleib der Männchen genauer ansehen. Dort sitzt ein erstaunliches Paar Schallorgane, das in der Tierwelt seinesgleichen sucht. Diese sogenannten Tymbale befinden sich an den Seiten des ersten Hinterleibssegments und funktionieren wie ein eingebautes Schlagwerk.

Stellen Sie sich zwei gewölbte Membranen vor, die an eine kleine Trommel oder eine Kuppel erinnern. Auf ihrer Oberfläche verlaufen mehrere Längsrippen, die wie die Saiten eines Instruments gespannt sind. Diese Rippen sind flexibel miteinander verbunden und laufen an einer ovalen Platte zusammen, die sich im Inneren des Hinterleibs befindet. An jeder dieser Platten setzt ein kräftiger Muskel an.

Wenn dieser Muskel sich zusammenzieht, verformt sich die kuppelförmige Membran schlagartig nach innen. Die gespeicherte Spannung entlädt sich, und jede Rippe schnappt mit einem hörbaren Klick zurück. Diese einzelnen Klicks fügen sich in rascher Folge zu einem kontinuierlichen Summton zusammen. Was Sie im Sommer als schrilles Zirpen wahrnehmen, ist also das Ergebnis eines hochpräzisen mechanischen Prozesses, der sich pro Sekunde hunderte Male wiederholt.

### Hochfrequente Muskelarbeit: So entsteht der Ton

Die Antwort auf die Frage, wie Singzikaden zirpen, liegt in einer erstaunlich präzisen Muskelmaschinerie. Männliche Singzikaden tragen an den Seiten ihres Hinterleibs ein Paar schalenförmiger Schallorgane, die Tymbale. Diese sind mit Längsrippen versehen und wirken wie winzige, elastische Trommelfelle. Ein schneller Muskel zieht an jeder dieser Membranen, verformt sie nach innen und erzeugt so den ersten Impuls.

Was dann folgt, ist ein wahres Feuerwerk an Bewegung. Die Tymbalmuskeln sind so schnell, dass sie in den ersten drei Millisekunden mehrere Rippen nacheinander einknicken lassen. Jede dieser Bewegungen setzt gespeicherte elastische Energie frei und erzeugt einen charakteristischen Klicklaut. Diese einzelnen Klicks verschmelzen zu einem kontinuierlichen Summton, der je nach Art unterschiedlich hoch ausfällt. In der vereinfachten Darstellung der ursprünglichen Erzählung vibrieren die beiden Muskeln abwechselnd mit einer Frequenz von 120 Hertz, woraus ein Gesang von 240 Hertz resultiert. Diese Zahl ist jedoch eine stark vereinfachte Veranschaulichung. Die tatsächliche Frequenz variiert erheblich zwischen den einzelnen Zikadenarten und kann weitaus höhere Tonlagen erreichen.

Die Muskelarbeit ist dabei so intensiv, dass sie beachtliche Druckverhältnisse im Körperinneren erzeugt. Berichten zufolge soll das Einknicken einer einzigen Rippe einen Druck von bis zu 158 Dezibel im Hinterleib verursachen, ein Wert, der mit dem Druck einer explodierenden Handgranate in einem Meter Entfernung verglichen wird. Diese Angabe ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da sie nicht durch verlässliche Studien gedeckt ist. Sicher ist jedoch, dass der Körper der Singzikade für diese Belastung gerüstet ist: Bei den meisten Arten ist der Hinterleib weitgehend mit Luftsäcken gefüllt, die als Resonanzkörper fungieren und den Schall nach außen verstärken. Bei australischen Arten soll dieser Luftsack ein Volumen von 1,8 Millilitern erreichen und dabei rund 70 Prozent des Hinterleibs einnehmen, auch wenn diese spezifischen Zahlen nicht als allgemeingültig gelten.

Dieses Zusammenspiel aus Muskelkraft, elastischer Rückfederung und Resonanz macht das Zirpen zu einer der effizientesten Lauterzeugungen im Tierreich. Es ist keine Stimme, kein Reiben von Flügeln, sondern schlicht eine atemberaubend schnelle Verformung von Chitin, die den Sommerklang prägt.

### Resonanz und Lautstärke: Wie Zikaden so laut werden

Die Antwort auf die Frage, wie Singzikaden trotz ihrer geringen Größe einen so durchdringenden Gesang erzeugen können, liegt in einem raffinierten biologischen Verstärker: dem Hinterleib. Dieser wirkt als natürlicher Resonanzkörper, der die von den Schallorganen erzeugten Klicks aufnimmt und zu einem intensiven, anhaltenden Zirpen verstärkt. Die Lautstärke, die dabei entsteht, ist bemerkenswert und übertrifft die meisten anderen Insektenlaute bei Weitem.

Der Prozess beginnt mit den Tymbalorganen, paarigen, trommelartigen Membranen an den Seiten des Hinterleibs der männlichen Zikade. Wenn die kräftigen Tymbalmuskeln diese Membranen nach innen ziehen, verbiegen sich die elastischen Rippen auf ihrer Oberfläche. Bei jeder dieser schnellen Bewegungen wird gespeicherte Energie freigesetzt, was einen einzelnen, scharfen Klick erzeugt. Diese Klicks folgen in so rascher Folge aufeinander, dass sie für das menschliche Ohr zu einem einzigen, kontinuierlichen Ton verschmelzen und das typische Zirpen formen.

Berichten zufolge kann dieser Schall im Hinterleib der Zikade einen Druck von bis zu 158 Dezibel erreichen. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass diese spezifische Zahl nicht durch verlässliche wissenschaftliche Studien bestätigt ist und als eine nicht verifizierte Darstellung betrachtet werden sollte. Unabhängig von der exakten Messung ist die erzeugte Lautstärke für ein Insekt dieser Größe außergewöhnlich.

Die Tonhöhe des erzeugten Liedes variiert je nach Art. In der ursprünglichen Erzählung wird für eine bestimmte Zikadenart eine Frequenz von 4,3 Kilohertz angegeben, was bedeutet, dass die Tymbalmembranen über 4.000 Mal pro Sekunde schwingen. Diese hohe Frequenz, kombiniert mit dem resonanten Hinterleib, sorgt dafür, dass das Zirpen auch über weite Strecken hinweg deutlich zu hören ist und die sommerlichen Chöre der Singzikaden prägt.

### Die Luftblasen australischer Singzikaden

Hinter den Tymbalorganen verbirgt sich ein raffiniertes Resonanzsystem, das den Klang erst richtig zur Entfaltung bringt. Im Hinterleib der meisten Singzikadenarten befinden sich große Luftsäcke, die wie ein natürlicher Verstärker wirken. Diese Luftsäcke stehen in direkter Verbindung mit den Tympanen, den feinen Gehörorganen der Tiere, die an der Unterseite des Hinterleibs liegen und die Luftkammern mit der Außenwelt verbinden.

Die genauen Maße dieser Luftsäcke variieren jedoch stark zwischen den Arten und einzelnen Individuen. In älteren Darstellungen findet sich beispielsweise die Angabe, dass die Luftsackblase australischer Singzikaden ein Volumen von 1,8 Millilitern habe und etwa 70 Prozent des Hinterleibs einnehme. Diese konkreten Zahlen sollten Sie mit Vorsicht genießen, denn sie lassen sich nicht als allgemeingültiger Maßstab bestätigen. Die Natur hält hier keine einheitlichen Größen bereit, und die tatsächlichen Dimensionen hängen von der jeweiligen Art und deren Lebensweise ab.

Was die Funktion betrifft, sind sich Fachleute einig: Die Luftsäcke wirken als Schallverstärker, indem sie die vom Tymbalorgan erzeugten Schwingungen aufnehmen und im Körperinneren nachhallen lassen. Dadurch wird der erzeugte Ton deutlich lauter, als es die bloße Bewegung der Tymbalfalten allein ermöglichen würde. Einige Forschende vermuten darüber hinaus, dass die Luftkammern noch weitere Rollen übernehmen könnten, etwa bei der Richtungswahrnehmung von Schall oder als Druckausgleich während des Singens. Diese zusätzlichen Funktionen sind bislang jedoch nicht abschließend geklärt.

Bemerkenswert ist die enge Kopplung zwischen den Luftsäcken und den Gehörorganen. Die Tympanen liegen so positioniert, dass sie sowohl von außen eintreffende Schallwellen als auch die Vibrationen der eigenen Luftsäcke wahrnehmen können. Auf diese Weise entsteht ein fein abgestimmtes System, das die Singzikade in die Lage versetzt, ihren Gesang präzise zu steuern und auf die Rufe ihrer Artgenossen zu reagieren. Wenn Sie also das nächste Mal das intensive Zirpen hören, wissen Sie: Es ist nicht nur ein simpler Laut, sondern das Ergebnis eines ausgeklügelten biologischen Verstärkersystems, das in seiner Komplexität an hochwertige Lautsprechertechnik erinnert.

## Warum nur die Männchen singen

Die Antwort ist ebenso schlicht wie faszinierend: Das Zirpen ist ein Liebeslied. Die männlichen Singzikaden nutzen ihren Gesang ausschließlich, um Weibchen anzulocken. Es ist ihr einziger Zweck, und dafür haben sie im Laufe der Evolution ein geradezu unglaubliches Instrument entwickelt.

Weibliche Singzikaden hingegen bleiben stumm. Ihnen fehlen die Tymbalorgane, die paarigen Schallorgane an den Seiten des Hinterleibs, die bei den Männchen für das charakteristische Geräusch sorgen. Während die Männchen also ihre Balzgesänge anstimmen, lauschen die Weibchen aufmerksam und wählen anhand des Gesangs ihren Partner aus.

Dieses Balzverhalten ist ein beeindruckendes Schauspiel der Natur. Stellen Sie sich vor: Ein winziges Insekt, kaum größer als ein Daumennagel, erzeugt mit seinem Körper einen Ton, der über weite Strecken zu hören ist. Die Männchen setzen dabei ihre gesamte Körperenergie ein, um die Weibchen von ihrer Qualität zu überzeugen. Je lauter und ausdauernder der Gesang, desto attraktiver erscheint das Männchen.

Das Zusammenspiel aus Lautstärke, Frequenz und Rhythmus ist dabei kein Zufall. Jede Art hat ihren eigenen Gesang, sodass die Weibchen ihren Artgenossen sicher erkennen können. Dieses akustische Signal ist so wichtig für die Fortpflanzung, dass die Männchen buchstäblich alles dafür geben. Ihre Tymbalmuskeln ziehen sich in rascher Folge zusammen, und die dabei entstehenden Klicklaute verschmelzen zu dem unverwechselbaren Zirpen, das Sommerabende prägt.

Es ist ein perfektes System der Balz: Die Männchen singen, die Weibchen lauschen, und gemeinsam sichern sie so das Überleben ihrer Art. Ein kleines Wunder der Natur, das zeigt, wie vielschichtig und durchdacht das Verhalten selbst der kleinsten Lebewesen sein kann.

Die faszinierende Fähigkeit der Singzikaden, solche Lautstärken zu erreichen, beruht auf einem einzigartigen biologischen Mechanismus, der sich im Laufe der Evolution perfektioniert hat. Anders als viele andere Insekten, die ihre Flügel oder Beine aneinanderreiben, nutzen Singzikaden ein völlig anderes Prinzip, das eher an eine mechanische Membranpumpe erinnert. Dieses System ist so effizient, dass es selbst die lautesten Vogelstimmen in den Schatten stellt.

Der Schlüssel zum Verständnis liegt in den Tymbalen, die sich paarweise an den Seiten des ersten Hinterleibssegments befinden. Jedes Tymbal besteht aus einer gewölbten Membran mit mehreren Rippen, die wie ein kleines Blechdach geformt ist. Wenn der Tymbalmuskel sich zusammenzieht, wird diese Membran nach innen gedrückt, ähnlich wie bei einer Getränkedose, die man eindrückt. Beim Loslassen schnellt die Membran durch ihre Elastizität zurück in die Ausgangsposition, und genau dieser Schnappeffekt erzeugt den charakteristischen Klick.

Dieser Vorgang wiederholt sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit, oft mehrere hundert Mal pro Sekunde. Die einzelnen Klicks verschmelzen dabei zu einem kontinuierlichen, schrillen Ton, der je nach Art unterschiedlich klingt. Die Frequenz des Zikadengesangs liegt typischerweise zwischen einem und fünfzehn Kilohertz, wobei einige tropische Arten sogar Töne im Ultraschallbereich erzeugen, die für das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind. Die genaue Tonhöhe hängt von der Größe und Steifigkeit der Tymbale sowie von der Anspannungsgeschwindigkeit der Muskeln ab.

Doch die bloße Erzeugung der Klicks erklärt noch nicht die enorme Lautstärke. Entscheidend ist die Verstärkung durch den Körper der Zikade selbst. Der Hinterleib der Männchen ist weitgehend hohl und mit Luft gefüllt, wodurch er als natürlicher Resonanzkörper fungiert, ähnlich wie der Korpus einer Gitarre oder der Klangkörper einer Geige. Die Schwingungen der Tymbale werden auf diese Luftsäule übertragen und dadurch erheblich verstärkt. Zusätzlich besitzen viele Arten große, bewegliche Deckel, die als Schalltrichter wirken und den Klang gezielt nach außen bündeln.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die Effizienz dieses Systems. Untersuchungen haben gezeigt, dass Singzikaden einen erheblichen Teil ihrer Muskelenergie direkt in Schall umwandeln, ohne dabei übermäßig viel Wärme zu erzeugen. Diese Effizienz ist für die Tiere überlebenswichtig, denn sie müssen oft über Stunden hinweg singen, um Weibchen anzulocken, und dürfen dabei nicht überhitzen. Die Körpertemperatur der Zikaden bleibt während des Singens erstaunlich stabil, was auf eine ausgeklügelte Kopplung zwischen Muskelarbeit und Schallerzeugung hindeutet.

Die Funktion des Gesangs ist in erster Linie die Fortpflanzung. Die Männchen versammeln sich häufig in Gruppen an sonnigen Plätzen und bilden einen gemeinsamen Chor, der Weibchen aus großer Entfernung anlocken soll. Jede Art hat dabei ihren eigenen, artspezifischen Gesang, sodass die Weibchen den passenden Partner sicher erkennen können. Interessanterweise reagieren die Weibchen nicht mit eigenen Lauten, sondern mit einem Zucken der Flügel, wenn sie einen attraktiven Gesang hören, was den Männchen als Signal dient.

Die Lautstärke von bis zu 158 Dezibel wird allerdings nur von den größten Arten erreicht, die vor allem in Australien und Südostasien vorkommen. Diese Werte liegen weit über der Schmerzgrenze des menschlichen Gehörs, die bei etwa 120 Dezibel beginnt, und können bei anhaltender Exposition sogar zu Hörschäden führen. In ihrer natürlichen Umgebung halten die Zikaden jedoch meist einen gewissen Abstand zu potenziellen Feinden, und die Weibchen, die sich dem Gesang nähern, sind durch ihre spezielle Anatomie vor den hohen Schalldrücken geschützt.

Die Erforschung der Zikadenlautstärke hat nicht nur biologische Bedeutung, sondern inspiriert auch technische Anwendungen. Ingenieure untersuchen die Struktur der Tymbale und die Resonanzeigenschaften des Zikadenkörpers, um effizientere Lautsprecher oder akustische Sensoren zu entwickeln. Die Natur hat hier über Jahrmillionen ein Design optimiert, das in seiner Leistungsfähigkeit von technischen Nachbildungen bislang kaum erreicht wird. So zeigt die Singzikade, dass scheinbar einfache biologische Strukturen zu erstaunlichen akustischen Leistungen fähig sind.

*Hinweis der Redaktion: Einige Details zu den maximalen Lautstärken bestimmter Arten beruhen auf aktuellen Messungen und können je nach Quelle leicht variieren. Nicht alle Angaben sind in jedem Fall abschließend wissenschaftlich bestätigt.*


Canonical: https://staunen.madeda.com/so-erzeugen-singzikaden-ihr-lautes-zirpen-bis-158-dezibel/
