# Schlacht von Karánsebes 1788: Eine Armee besiegt sich selbst

*Geschichte & Krieg · Kerem Aydın · 2026-08-20*

## Key facts

- Die österreichische Armee unter Kaiser Joseph II. kämpfte in der Nacht vom 21. auf den 22. September 1788 bei Karánsebes gegen sich selbst.
- Ein Streit zwischen Husaren und Infanteristen um eine Ladung Schnaps löste die Kettenreaktion aus, die in einem verheerenden Eigenbeschuss endete.
- Die osmanischen Truppen trafen erst zwei Tage später ein und fanden die Stadt Karánsebes verlassen vor, ohne einen einzigen Schuss abgegeben zu haben.
- Die Schlacht von Karánsebes 1788 wird oft als der größte Fall von Selbstzerstörung in der Militärgeschichte bezeichnet, auch wenn die genauen Verlustzahlen bis heute unklar sind.

Das Wichtigste in Kürze

In der Nacht des 21. September 1788 geriet ein Teil der österreichischen Armee unter Kaiser Joseph II. bei Karánsebes im heutigen Rumänien in Panik. Ein Streit unter Soldaten um Alkohol eskalierte, woraufhin Einheiten aufeinander schossen. Die Osmanen griffen erst zwei Tage später ein und besetzten die Stadt kampflos.

## Einleitung: Die seltsamste Schlacht der Geschichte

Stellen Sie sich eine Schlacht vor, in der eine ganze Armee gegen sich selbst kämpft, ohne dass auch nur ein einziger Feind auf dem Schlachtfeld steht. Genau das geschah in der Nacht vom 21. auf den 22. September 1788 in der Nähe der Kleinstadt Karánsebes, die damals zum Habsburgerreich gehörte und heute im rumänischen Banat liegt. Die Schlacht von Karánsebes 1788 gilt bis heute als einer der absurdesten Fälle von Eigenbeschuss in der gesamten Militärgeschichte. Eine österreichische Streitmacht, die eigentlich gegen das Osmanische Reich operierte, verlor in dieser Nacht durch ihre eigene Panik Hunderte von Soldaten. Die Osmanen ihrerseits errangen einen Sieg, ohne einen einzigen Schuss abgefeuert zu haben.

Der Vorfall ereignete sich während des Österreichisch-Türkischen Krieges (1787, 1791), den Kaiser Joseph II., Regent des Heiligen Römischen Reiches und Herrscher über die Habsburgischen Erblande, gegen das Osmanische Reich führte. Die österreichische Armee war ein Vielvölkerheer. Deutsche, Ungarn, Rumänen, Serben, Kroaten und Italiener aus der Lombardei dienten in ihren Reihen. Sie lagerte der Überlieferung nach mit einer Stärke von mehreren zehntausend Mann rund um die befestigte Stadt. Die Truppenstärke wird in seriösen Quellen auf 25.000 bis 50.000 Soldaten geschätzt, nicht auf die oft kolportierten 100.000. Die Männer sprachen verschiedene Sprachen, verstanden einander oft kaum und waren seit Wochen unterwegs, um die osmanischen Truppen zu stellen.

Was dann geschah, klingt wie eine absurde Farce, und doch wird die Begebenheit in zahlreichen historischen Darstellungen geschildert. Eine Einheit leichter Kavallerie, Husaren, überquerte den Fluss Timiș, um nach dem Feind Ausschau zu halten. Sie fanden keine osmanischen Soldaten, wohl aber eine Gruppe rumänischer Händler, die ihnen Schnaps verkaufen wollten. Die müden Reiter griffen zu und begannen zu trinken. Kurz darauf stießen auch Infanteristen zu ihnen und wollten an dem Handel teilhaben. Als der Schnaps knapp wurde, kam es zum Streit. Ein Schuss fiel, dann weitere. In der Verwirrung rief jemand: „Die Türken! Die Türken!", und die Situation geriet vollends außer Kontrolle.

Die Panik ergriff das gesamte Lager. Als ranghohe Offiziere versuchten, mit dem Ruf „Halt! Halt!" die Ordnung wiederherzustellen, verstanden die nicht deutschsprachigen Soldaten daraus angeblich den Schlachtruf „Allah! Allah!" und glaubten, der osmanische Angriff habe begonnen. Ein General der Artillerie namens Colloredo, der die fliehenden eigenen Reiter sah, deutete dies als feindlichen Kavallerieangriff und befahl das Feuer der Kanonen. Daraufhin schoss die österreichische Armee in der Dunkelheit auf sich selbst, und der Rückzug entwickelte sich zu einer wilden Flucht. Die Quellen belegen keinen formellen Rückzugsbefehl Josephs II.; die Flucht war eine panikartige Reaktion. Erst zwei Tage später, als die Osmanen in Karánsebes eintrafen, fanden sie die Verwundeten und Toten vor und besetzten die Stadt ohne nennenswerten Widerstand.

Die genauen Verluste der Österreicher sind bis heute umstritten. Ein Quellenstrang nennt 150 Gefallene, ein anderer spricht von 1.200 Verwundeten, die in die Festung von Arad gebracht wurden, und wieder andere Aufzeichnungen erwähnen 538 vermisste Soldaten sowie den Verlust von drei Kanonen und einer Kiste mit Geld und Dokumenten. Der Historiker Paul Bernard behauptete in seiner 1968 erschienenen Biografie über Joseph II. sogar, der Vorfall habe 10.000 Todesopfer gefordert. Diese Zahl jedoch wird von der Forschung einhellig abgelehnt; die österreichischen Kriegsarchive stützen sie nicht. Tatsächlich waren es im gesamten Feldzug von 1787 vor allem Krankheiten wie Malaria und Ruhr, die den Truppen zehntausende Verluste bescherten, nicht die Kämpfe.

Was die Schlacht von Karánsebes 1788 so unvergesslich macht, ist ihre absurde Pointe: Eine Großmacht verlor eine Stadt an den Gegner, ohne dass dieser auch nur einen Musketenschuss abgeben musste. Es war der Feind im eigenen Lager, der die Niederlage herbeiführte.

## Eine Nacht voller Missverständnisse: Wie es zur Schlacht von Karánsebes kam

Stellen Sie sich eine laue Septembernacht im Jahr 1788 vor. Die österreichische Armee hat ihr Lager nahe der Kleinstadt Karánsebes aufgeschlagen, die heute im rumänischen Banat liegt. Die Männer sind erschöpft vom Marsch, die Nerven lagen blank. Niemand ahnt, dass diese Nacht als eines der absurdesten Missverständnisse der Militärgeschichte in die Annalen eingehen wird. Die Schlacht von Karánsebes 1788, von der wir heute sprechen, war keine Schlacht gegen einen äußeren Feind. Es war ein Krieg gegen die eigene Angst, die eigene Sprache und den eigenen Durst.

Die Ereignisse dieser Nacht sind der Überlieferung nach so bizarr, dass man sie kaum glauben mag. Eine Einheit von Husaren, leichten Kavalleristen, wurde ausgeschickt, um nach osmanischen Truppen Ausschau zu halten. Sie überquerten die Temesch, einen Fluss in der Nähe des Lagers, und fanden keine Spur des Feindes. Stattdessen stießen sie auf eine Gruppe rumänischer Händler, die ihnen Schnaps anboten. Die müden Reiter ließen sich nicht zweimal bitten und kauften ein.

Was dann geschah, gleicht einem Theaterstück, das schiefgeht. Als einige Infanteristen dazukamen und ebenfalls von dem Alkohol abbekommen wollten, weigerten sich die Husaren, ihren Schnaps zu teilen. Es entbrannte ein hitziger Streit, und in der aufgeregten Auseinandersetzung fiel ein Schuss. In der Dunkelheit, mit dem Adrenalin im Blut, rief jemand: „Türken! Türken!“ Die Panik war geboren.

Nun kam ein entscheidendes Detail hinzu, das die Lage eskalieren ließ. Die österreichische Armee war ein Vielvölkerheer. Neben Deutschsprachigen dienten dort Rumänen, Serben, Kroaten und Italiener, die sich oft nicht verständigen konnten. Als ranghöhere Offiziere versuchten, die Ordnung mit dem Ruf „Halt! Halt!“ wiederherzustellen, verstanden viele nicht-deutschsprachige Soldaten daraus „Allah! Allah!“. Für sie war klar: Der Feind war da. Die Verwirrung wurde zur vollständigen Katastrophe.

Die Panik griff wie ein Lauffeuer um sich. Als die Kavallerie in wilder Flucht das Lager durchquerte, glaubte der kommandierende General Colloredo, dies sei ein Angriff der osmanischen Reiterei. Er gab den Befehl, das Artilleriefeuer zu eröffnen. Die Kanonen schossen in die eigenen Reihen. In der Nacht kämpfte die Armee gegen sich selbst, überzeugt davon, gegen die Osmanen zu stehen. Erst als der Tag anbrach, zeigte sich das ganze Ausmaß des Irrtums. Die Verlustzahlen schwanken in den historischen Quellen erheblich. Manche Berichte nennen 150 Gefallene, andere sprechen von tausenden Verwundeten und Vermissten. Sicher ist nur, dass die Osmanen selbst nicht einen einzigen Schuss abgegeben hatten.

Die Folgen waren verheerend für die Moral der Truppe. Kaiser Joseph II., der sich beim Heer aufhielt, war so erschüttert, dass er den Rückzug anordnete. Zwei Tage später erreichten die osmanischen Truppen Karánsebes kampflos. Sie fanden ein verlassenes Lager voller Toter und Verwundeter, die Opfer einer Nacht, in der niemand den anderen verstand.

## Als die eigene Artillerie das Feuer eröffnete

Was als betrunkener Streit unter Soldaten begann, entwickelte sich in jener Nacht zur militärischen Katastrophe. General Colloredo, der Kommandeur der Artillerie, beobachtete fliehende Husaren und zog einen fatalen Schluss: Er deutete die panischen Reiter als osmanischen Kavallerieangriff. Ohne zu zögern, befahl er das Feuer auf die eigenen Truppen.

Die Kanonen donnerten in die Dunkelheit, und damit war das Chaos perfekt. Der Rest der Armee erwachte durch den Lärm der Geschütze und die Schreie der Verwundeten. In der Verwirrung kämpften österreichische Einheiten gegen vermeintliche Feinde, die in Wahrheit ihre eigenen Kameraden waren. Die Schlacht von Karánsebes 1788 hatte ihren verhängnisvollsten Moment erreicht.

Kaiser Joseph II., der sich persönlich bei der Truppe befand, war über das Geschehen so entsetzt, dass er den Rückzug befahl. Allerdings ist dieser Befehl historisch nicht eindeutig belegt. Die Überlieferung zeichnet das Bild eines Monarchen, der angesichts des Selbstzerstörungsspiels seiner Armee jede Hoffnung verlor. Berichten zufolge gab er die Order zur Retirade, doch ob es sich um einen formellen Befehl oder eher um einen Ausdruck der Verzweiflung handelte, lässt sich aus den Quellen nicht zweifelsfrei rekonstruieren.

Was folgte, war eine Flucht ohne Gleichen. Die Einheiten, die sich gerade noch gegenseitig bekämpft hatten, liefen nun gemeinsam davon. Zurück blieben Tote, Verwundete und ein Schlachtfeld, auf dem kein einziger osmanischer Soldat gestanden hatte. Die österreichische Armee hatte sich in jener Nacht selbst besiegt, lange bevor der eigentliche Gegner auch nur in Sichtweite kam.

## Die Osmanen kommen, und erobern Karánsebes ohne einen Schuss

Erst zwei Tage nach dem chaotischen Debakel trafen die osmanischen Truppen am Ort des Geschehens ein. Was sie dort vorfanden, übertraf vermutlich ihre kühnsten Erwartungen: ein verwüstetes Lager, verstreute Ausrüstung, verwundete und tote Soldaten. Die Österreicher hatten sich längst in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Die Osmanen mussten keinen einzigen Schuss abfeuern, um die strategisch wichtige Stadt Karánsebes zu besetzen. Sie marschierten einfach ein.

Die Ironie dieser Situation ist kaum zu übertreffen. Eine Armee, die eigentlich zur Aufklärung osmanischer Stellungen ausgerückt war, hatte sich in einer einzigen Nacht selbst besiegt. Und die eigentlichen Gegner, die Osmanen, profitierten von einem Sieg, den sie gar nicht errungen hatten. Sie profitierten von einem Zusammenbruch, der sich ohne ihr Zutun vollzogen hatte.

In der Literatur ist häufig die Rede davon, die Osmanen hätten die Stadt mit „null Verlusten“ eingenommen. Diese Darstellung ist jedoch eine Vereinfachung, die sich hartnäckig hält. Berichten zufolge besetzten sie Karánsebes ohne nennenswerten Widerstand, doch die Behauptung, sie hätten überhaupt keine Verluste erlitten, ist in dieser Absolutheit nicht belegt. Die Quellen sind hier nicht eindeutig, und eine so präzise Angabe wie „null Verluste“ sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Fest steht: Der militärische Erfolg der Osmanen war real, aber er war ein Geschenk, das ihnen die österreichische Armee selbst gemacht hatte.

## Wie viele Soldaten starben wirklich? Die widersprüchlichen Zahlen

Die genauen Verluste der österreichischen Armee in jener verhängnisvollen Nacht sind bis heute nicht abschließend geklärt. Die Quellen widersprechen sich erheblich, und die Forschung hat bislang keine verbindliche Zahl festlegen können.

Einige Aufzeichnungen sprechen von 150 Gefallenen. Andere Berichte erwähnen, dass in den Tagen nach dem Vorfall 1.200 Verwundete in das rund 60 Kilometer entfernte Lazarett der Festung Arad gebracht wurden. Wieder andere Quellen nennen 538 vermisste Soldaten, 24 Jäger und einen Offizier, wobei der Großteil der Vermissten später zu seiner Einheit zurückkehrte. Zusätzlich gingen drei Kanonen sowie eine Kiste mit Dokumenten und Geld verloren.

Eine deutlich höhere Zahl tauchte 1968 auf. Der Historiker Paul Bernard behauptete in seiner Biografie über Kaiser Joseph II., der Vorfall habe 10.000 Todesopfer gefordert. Diese Angabe stützte er jedoch nicht auf Archivmaterial, und die Forschung hat sie einhellig abgelehnt. Weder die Bestände des österreichischen Kriegsarchivs noch die Auswertungen der Fachwelt bestätigen Bernards These. Sie gilt als unbelegt und wurde verworfen.

Bemerkenswert ist ein anderer Aspekt, der in der Diskussion oft untergeht. Im Feldzug von 1787 verloren die Österreicher die meisten Soldaten nicht durch Kämpfe, sondern durch Krankheiten wie Malaria und Ruhr. Diese dezimierten die Truppen in einem Ausmaß, das die Gefechtsverluste bei weitem übertraf. In diesem größeren Zusammenhang erscheint die nächtliche Panik an der Temesch als tragisches Ereignis, dessen genaue Opferzahl jedoch im Nebel der Überlieferung verschwimmt.

Die Schlacht von Karánsebes 1788 bleibt damit ein historisches Rätsel. Die widersprüchlichen Zahlen erzählen weniger von dem, was tatsächlich geschah, als von der Verwirrung jener Nacht selbst. Vielleicht ist genau das die treffendste Bilanz eines Ereignisses, das von Missverständnissen und Chaos geprägt war.


## Frequently asked questions

**Was geschah in der Schlacht von Karánsebes 1788?**

In der Nacht vom 21. auf den 22. September 1788 griff eine österreichische Armee in der Nähe der Stadt Karánsebes, die damals zum Habsburgerreich gehörte, versehentlich sich selbst an. Verschiedene Einheiten desselben Heeres hielten einander für den Feind und eröffneten das Feuer. Es handelte sich um einen massiven Eigenbeschuss-Zwischenfall, der in einer panikartigen Flucht endete.

**Warum griffen sich österreichische Truppen bei Karánsebes gegenseitig an?**

Der Auslöser war ein Streit um Schnaps. Österreichische Husaren, die auf Erkundung ausgeritten waren, trafen am Fluss Timiș auf rumänische Händler, die ihnen Alkohol verkauften. Als Infanteristen dazukamen und ebenfalls Schnaps verlangten, eskalierte die Situation. Ein Schuss fiel, und in der darauffolgenden Verwirrung riefen einige Soldaten „Türken!“, woraufhin die Einheiten in Panik aufeinander schossen.

**Welche Rolle spielte Schnaps in der Schlacht von Karánsebes?**

Der Alkoholhandel war der unmittelbare Auslöser der Eskalation. Die müden Husaren hatten die Nacht zuvor damit verbracht, nach osmanischen Truppen zu suchen, und ließen sich von den Händlern Schnaps anbieten. Als die Infanteristen ebenfalls davon haben wollten und abgewiesen wurden, entbrannte der Streit, der schließlich in dem verhängnisvollen Schuss endete.

**Wie reagierte Kaiser Joseph II. auf das Eigenbeschuss-Debakel?**

Der Überlieferung nach war Joseph II., der als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Herrscher der Habsburgermonarchie die österreichischen Truppen persönlich begleitete, zutiefst erschüttert. Berichten zufolge soll er den Rückzug der Armee angeordnet haben. Allerdings ist diese Darstellung nicht eindeutig belegt; die Forschung geht eher davon aus, dass die Flucht ohne kaiserlichen Befehl begann.

**War die Schlacht von Karánsebes ein echtes historisches Ereignis?**

Ja, der Vorfall bei Karánsebes hat sich tatsächlich ereignet, wenngleich viele Details bis heute umstritten sind. Die Quellenlage ist widersprüchlich, und unterschiedliche Berichte schildern den Ablauf auf verschiedene Weise. Historiker sind sich jedoch einig, dass es in jener Nacht zu einem verheerenden Eigenbeschuss-Zwischenfall kam, der die österreichische Armee schwer erschütterte.

**Welche Verluste erlitt die österreichische Armee bei Karánsebes?**

Die Angaben in der Literatur schwanken erheblich. Eine Quelle nennt 150 Gefallene, eine andere berichtet von 1.200 Verwundeten, die in den Tagen danach in die Festung von Arad gebracht wurden. Wieder eine andere Aufzeichnung spricht von 538 vermissten Soldaten, von denen jedoch die meisten zurückkehrten. Die meisten Historiker halten niedrigere Zahlen für plausibel; die Behauptung von 10.000 Toten, die der Biograf Paul Bernard 1968 ohne Beleg aufstellte, wird von der Forschung abgelehnt.

**Warum konnten die Osmanen Karánsebes ohne Verluste einnehmen?**

Als die osmanischen Truppen zwei Tage nach dem Vorfall in Karánsebes eintrafen, war die österreichische Armee bereits geflohen. Sie fanden lediglich die Toten und Verwundeten des Eigenbeschusses vor und besetzten die Stadt kampflos. Diese Darstellung beruht auf der gängigsten Überlieferung, auch wenn die Einzelheiten nicht in allen Punkten gesichert sind. Hinweis der Redaktion: Die historische Überlieferung der Schlacht von Karánsebes 1788 beruht auf Augenzeugenberichten und späteren Darstellungen; einzelne Details wie die exakte Zahl der Verluste sind nicht abschließend verifiziert und werden entsprechend als unbestätigt gekennzeichnet.

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