# Hyundai IONIQ 5: 2500 km Türkei-Rundreise im Test

*Wissenschaft & Technik · Ayşe Demir-Müller · 2026-09-30*

## Key facts

- Auf der Rundreise legte der Hyundai IONIQ 5 eine mehrtägige Strecke durch die Türkei zurück.
- An Schnellladesäulen spielte die Ladeleistung des Fahrzeugs eine zentrale Rolle für die Dauer der Zwischenstopps.
- Die Energiekosten pro Kilometer werden den Ausgaben für einen vergleichbaren Diesel gegenübergestellt.
- Die Ladeinfrastruktur in der Türkei wächst, ist aber regional unterschiedlich gut ausgebaut.
- Komfort und Platzangebot des Fahrzeugs erwiesen sich auf langen Etappen als wichtiger Faktor für die Reisetauglichkeit.

Das Wichtigste in Kürze

Ein Fahrer unternahm mit dem Hyundai IONIQ 5 eine mehrtägige Rundreise durch die Türkei. Im Mittelpunkt standen Ladezeiten an Schnellladesäulen, die Energiekosten im Vergleich zum Diesel sowie der Komfort auf langen Etappen. Die Schilderung beruht auf persönlichen Erfahrungen und bildet keine allgemein gültige Messung ab.

## Ein Monat alt, eine große Türkei-Rundreise: Der Hyundai IONIQ 5 im Langstreckentest

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem fabrikneuen Auto, das gerade einmal einen Monat alt ist, und fahren damit einmal quer durch die Türkei. Genau das hat ein Fahrer mit seinem Hyundai IONIQ 5 erlebt. Zwischen dem 9. und dem 13. Mai unternahm er eine mehrtägige Rundreise, die ihn laut seinem eigenen Bericht von Istanbul über Sapanca, Burdur, Fethiye, Kaş, Denizli und Kütahya führte, bevor er über Sapanca wieder nach Istanbul zurückkehrte.

Sein Fazit ist so einfach wie bemerkenswert: Die Fahrt dauerte länger, aber sie war deutlich günstiger als mit seinem früheren Diesel. Wer heute über ein Elektroauto nachdenkt, stößt genau auf diese Spannung zwischen verlorener Zeit und gespartem Geld. Der Fahrer löst sie für sich mit einem klaren Bekenntnis zum Hyundai IONIQ 5.

Besonders angetan war er vom Fahrkomfort. Die Geräuschdämmung beschreibt er als überaus gelungen, die Beschleunigung als kräftig und mühelos. Auf langen Strecken, so sein Eindruck, spüre man die Stärken dieses Antriebs am deutlichsten. Seine Frau, die den Kauf anfangs skeptisch sah, ließ sich erst nach einigem Zureden überzeugen. Nach dieser Reise sagte sie ihm, dass sie das Auto sehr möge. Er denkt heute genauso.

Die Route liest sich wie eine klassische Entdeckungsfahrt durch die südlichen Regionen des Landes. Von der Metropole am Bosporus ging es zunächst nach Sapanca, dann weiter in den Süden nach Burdur, an die Küste nach Fethiye und Kaş, anschließend nach Denizli und schließlich nach Kütahya, bevor die Rückfahrt über Sapanca nach Istanbul anstand. Wie er schildert, legte er auf der Hinfahrt nach Fethiye eine selbst geplante Strecke mit festen Ladepunkten zurück und lud das Fahrzeug insgesamt vier Mal für zusammen eine Stunde und zwanzig Minuten.

Was dabei auffällt, ist der ehrliche Blick auf die Zeit. Seinen Angaben zufolge benötigte er für die Fahrt nach Fethiye mit dem Hyundai IONIQ 5 insgesamt etwa elf Stunden. Mit einem Verbrenner sei er früher in rund neunundeinhalb Stunden am Ziel gewesen. Diese anderthalb Stunden Unterschied sind der Preis, den die Elektromobilität auf dieser Strecke kostet, und der Fahrer verschweigt ihn nicht.

Auf der Rückfahrt probierte er eine andere Herangehensweise. Laut seinem Bericht nutzte er die App ABRP, um eine alternative Route zu planen, und legte fünf kurze Stopps mit insgesamt einer Stunde Ladezeit ein. Weil er dabei Umwege fuhr, brauchte er für den Rückweg rund elfeinhalb Stunden. Der Unterschied zwischen Hin- und Rückfahrt zeigt, wie sehr die Wahl der Ladestrategie den Reiseverlauf prägt.

Unterm Strich steht für ihn eine klare Rechnung: Die gesamte Rundreise verursachte Ladekosten von rund 2500 Türkischen Lira. Mit seinem früheren Diesel wären laut seiner Einschätzung etwa drei Tankfüllungen nötig gewesen, was ihn rund 6000 Türkische Lira gekostet hätte. Diese Ersparnis ist der Grund, warum er die zusätzliche Fahrzeit gelassen hinnimmt.

## Ladezeiten und Fahrzeiten im Vergleich zum Diesel

Kommen wir zum Punkt, der wohl die meisten Interessenten umtreibt: Wie schlägt sich der Hyundai IONIQ 5 auf einer langen Strecke im direkten Vergleich zum gewohnten Verbrenner? Die Antwort des Fahrers fällt ehrlich aus. Auf der Hinfahrt nach Fethiye lud er den Wagen viermal und verbrachte dafür zusammen eine Stunde und zwanzig Minuten an der Ladesäule. Die Fahrt dauerte seinen Angaben zufolge insgesamt elf Stunden. Mit seinem bisherigen Fahrzeug hätte er für dieselbe Strecke üblicherweise neun Stunden und dreißig Minuten gebraucht. Diese Werte stammen aus seiner persönlichen Aufzeichnung der Reise.

Für den Rückweg wollte er eine andere Route ausprobieren und ließ sich von der ABRP-App leiten. Deren Vorschläge führten ihn zu fünf kurzen Stopps, die zusammen rund eine Stunde Ladezeit kosteten. Weil er unterwegs auch noch Strecke machte, landete er am Ende bei elf Stunden und dreißig Minuten. Wie er schildert, war es also weniger die Zahl der Stopps als die Art des Ladens, die den Unterschied machte.

### Wie sich das Fahrzeug auf der Strecke verhielt

Nach eigener Angabe hielt er zwischen Beykoz und Izmit auf der Nordmarmara-Autobahn konstant 130 km/h, auf den übrigen Schnellstraßen 115 km/h. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung, kurz ACC, war durchgehend im Einsatz. Sie arbeitete zuverlässig, bremste und beschleunigte jedoch gelegentlich abrupt, was der Fahrer als gewöhnungsbedürftig beschrieb. An das sanftere Verhalten eines selbst gesteuerten Pedals müsse man sich erst gewöhnen.

Sein Fazit nach dieser Rundreise fällt dennoch positiv aus. Das leise Fahrverhalten und die gelungene Federung gefielen ihm auf der Langstrecke am besten. Seine Frau, die den Kauf zunächst skeptisch begleitet hatte, zeigte sich nach der Fahrt ebenfalls überzeugt. Wer also die Ladezeiten einplant und die Strecke entsprechend wählt, für den relativiert sich der Zeitverlust gegenüber einem Diesel spürbar.

## Was das Laden in der Türkei kostet und warum der Diesel teurer gewesen wäre

Wer ein Elektroauto kauft, hört immer dieselbe Frage: Was kostet das Laden unterwegs? Im Fall des Hyundai IONIQ 5, um den es hier geht, lässt sich diese Frage mit einer einzigen Zahl beantworten. Für die gesamte Rundreise von Istanbul über Sapanca, Burdur, Fethiye, Kaş, Denizli und Kütahya und wieder zurück nach Istanbul fielen nach Angaben des Fahrers Ladekosten von insgesamt 2500 Türkischen Lira an. Das ist ein Erfahrungswert aus einer einzigen Reise, kein allgemeingültiger Tarif.

Interessant wird der Vergleich mit dem Auto, das zuvor in derselben Garage stand. Ein Diesel wäre auf dieser Strecke mit etwa drei Tankfüllungen ausgekommen, und die hätten zusammen rund 6000 Türkische Lira gekostet. Der Elektroantrieb schnitt also deutlich günstiger ab, obwohl der Fahrer sein Ladeverhalten selbst als teuer beschreibt: Er nutzte fast ausschließlich DC-Schnelllader. Wer zu Hause oder am Ziel langsam laden kann, fährt in der Regel noch einmal spürbar billiger.

### Die Zahlen der Reise im Überblick

| Position | Angabe des Fahrers |
|---|---|
| Ladekosten der gesamten Reise | 2500 Türkische Lira |
| Vergleich: Diesel, etwa drei Tankfüllungen | rund 6000 Türkische Lira |
| Bevorzugte Ladeart | überwiegend DC-Schnelllader |
| Genutzte Anbieter | Trugo, ZES und ein weiterer Anbieter |

Hinter diesen Summen steckt ein Netz aus Anbietern, das sich in der Türkei in kurzer Zeit stark verändert hat. Der Fahrer nennt Trugo, ZES und einen dritten Anbieter. Bei Trugo erreichte er nach eigener Schilderung eine Ladeleistung von nahezu 180 Kilowatt. Die DC-Einheiten der anderen Anbieter sind mit 400 beziehungsweise 300 Kilowatt ausgewiesen, lieferten laut seinem Bericht aber nicht mehr als 170 Kilowatt. Woran das lag, konnte er selbst nicht sagen. Solche Leistungswerte sind Momentaufnahmen eines einzelnen Nutzers und lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Fahrzeuge, Standorte oder Zeitpunkte übertragen.

Ein Phänomen begegnete ihm mehrfach: An drei Stellen lud ein zweites Fahrzeug direkt neben seinem, und die Ladeleistung sank spürbar. Wer die Schnelllader der Türkei nutzt, sollte also nicht allein auf die ausgewiesene Maximalleistung schauen. Entscheidend ist, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig an einem Standort Strom ziehen.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der Reise. Sie fand vom 9. bis 13. Mai statt, also in einer Phase, in der die Ladeinfrastruktur des Landes rasant wuchs. Der Fahrer selbst hält fest, dass es für die von ihm bevorzugte Strategie des häufigen, kurzen Nachladens noch nicht genügend DC-Stationen gibt. Auf dem Rückweg zwischen Uşak und Kütahya sah er keine einzige. Genau diese Lücke ist der Grund, warum die 2500 Lira nicht nur eine Kostenfrage sind, sondern auch eine Frage der Planung.

## Ladeinfrastruktur in der Türkei: wachsende Netze, aber noch Lücken

Wer mit einem Elektroauto wie dem Hyundai IONIQ 5 quer durch die Türkei fährt, lernt das Land auf eine ganz eigene Weise kennen. Man plant nicht mehr nur nach Entfernung, sondern nach Ladepunkten. Genau das hat ein Fahrer auf seiner Rundreise erlebt, und seine Beobachtungen zeigen ein Land im rasanten Umbruch.

Die Türkei wächst bei der Ladeinfrastruktur nach Einschätzung des Autors sehr schnell. Wer die Entwicklung verfolgt, gewinnt den Eindruck, dass hier gerade viel investiert wird. Der Fahrer selbst zeigte sich dankbar gegenüber den Unternehmen, die in diesen Sektor investieren. Sein Fazit: Mit Ausnahme kleinerer Schwierigkeiten habe er mit keinem einzigen Anbieter ernsthafte Probleme gehabt. Als er eines Tages auf dem Werksparkplatz ein Ladegerät von Trugo entdeckte, freute er sich ehrlich. So, sagt er, werde sich das Ganze nach und nach entwickeln.

Doch die Begeisterung hat ihre Grenzen. Auf der Rückfahrt zwischen Uşak und Kütahya sah der Fahrer nach eigener Beobachtung keine einzige DC-Schnellladestation. Für eine Strategie, bei der man den Akku nur kurz auf etwa 60 Prozent lädt und dann weiterfährt, braucht es genau solche Stationen in ausreichender Zahl. In der Türkei fehlen sie derzeit noch.

Ein Blick über die Grenze relativiert das Bild. Ein befreundeter Reisender, der eine Tour durch die Balkanländer und Griechenland unternommen hatte, klagte laut dem Autor darüber, dass die Ladeinfrastruktur dort deutlich schlechter sei als in der Türkei. Diese Aussage stammt allerdings aus zweiter Hand und lässt sich nicht überprüfen.

### Trugo als bevorzugter Anbieter

Bei der Wahl der Ladeanbieter hatte der Fahrer eine klare Vorliebe: Trugo. Dort fand er in der Regel problemlos einen Platz. Dreimal jedoch teilte er sich eine Station mit einem zweiten Fahrzeug, das daneben lud, und die Ladeleistung sank spürbar. Solche Momente zeigen, wie sehr die Alltagstauglichkeit von der Auslastung der einzelnen Standorte abhängt.

Ein weiteres Detail aus dem Alltag: Bei Trugo erreichte der Hyundai IONIQ 5 eine Ladeleistung von nahezu 180 kW. Andere DC-Einheiten waren nominell mit 400 kW und 300 kW ausgewiesen, lieferten aber nicht mehr als 170 kW. Woran das lag, konnte der Fahrer selbst nicht erklären. Es bleibt eine offene Frage, die viele E-Auto-Fahrer kennen dürften.

Unterm Strich bleibt ein zwiespältiges, aber hoffnungsvolles Bild. Die Netze wachsen, die Anbieter werden zahlreicher, und die Erfahrungen sind überwiegend positiv. Zugleich gibt es auf bestimmten Strecken noch echte Lücken, die eine entspannte Langstreckenfahrt mit dem Hyundai IONIQ 5 erschweren.

## Reichweite, Preis und Alltag: Der zweite Erfahrungsbericht

Kommen wir zum nüchternen Teil. Ein zweiter Fahrer desselben Hyundai IONIQ 5, der seine Eindrücke ebenfalls öffentlich teilte, nennt konkrete Zahlen. Und diese Zahlen sind es, die viele Interessenten zuerst interessieren. Laut dem Autor, ohne offizielle Bestätigung, liegt die kombinierte Reichweite bei 384 Kilometern. Innerorts seien bis zu 400 Kilometer möglich, außerorts bei konstant 110 km/h etwa 300 Kilometer. Diese Werte hängen freilich von der gewählten Variante ab und sind nicht als offizielle Herstellerangabe zu verstehen, sondern als Erfahrungswerte aus dem Alltag.

Für diesen Fahrer relativiert sich das Thema ohnehin. Er gibt an, nur einmal im Jahr mit dem Auto eine längere Strecke zurückzulegen. Wer zu Hause laden kann, für den sei der elektrische Antrieb heute eine ausgesprochen günstige Angelegenheit. Er selbst lädt vor der eigenen Haustür und hat dafür eine separate Leitung vom Zähler legen lassen. Das dauert zwar seine Zeit, stört ihn aber nicht, weil er nicht täglich fährt. Um die Sicherheit zu erhöhen, lädt er bevorzugt tagsüber und nicht in der prallen Sonne, über fünf bis sechs Stunden hinweg.

### Was kostet der Hyundai IONIQ 5?

Der Autor nennt einen Preis von 1,6 Millionen Türkischen Lira und bezeichnet es als geradezu erstaunlich, dass ein solches Fahrzeug für dieses Geld zu haben sei. Zum Vergleich führt er an, dass für denselben Betrag ein Opel Mokka mit 1,2-Liter-Benzinmotor angeboten werde. Diese Gegenüberstellung wirkt preislich wenig plausibel und ist als persönliche Einschätzung zu lesen, nicht als Marktvergleich. Zusätzlich verweist er auf einen reduzierten ÖTV-Satz von 10 % für Elektrofahrzeuge. Hier lohnt ein genauer Blick: In der Türkei existiert für E-Autos tatsächlich eine Staffelung, nicht ein pauschaler Satz von 10 %. Wer kalkuliert, sollte die jeweils gültige Stufe prüfen.

### Wie schlägt sich der Hyundai IONIQ 5 im Alltag?

Beim Platz fällt das Urteil deutlich aus. Der Autor hält den Hyundai IONIQ 5 für geräumiger als einen Peugeot 3008, einen VW Tiguan oder einen Hyundai Tucson. Auf der Rückbank hätten, so seine Einschätzung, vier Erwachsene Platz. Das ist eine persönliche Beobachtung und keine gemessene Innenraumangabe, vermittelt aber einen Eindruck davon, wie großzügig der Wagen wirkt.

Sein bisheriges Fazit nach eigener Auskunft: 350 gefahrene Kilometer, keine Auffälligkeiten. Kein Klappern, kein Problem, nichts, das ihm ins Auge gestochen wäre. Dazu lobt er die Abstimmung des Fahrwerks, die Dämmung, die Leistung und die Ausstattung, die selbst in der Einstiegsversion üppig ausfalle. Und ein Detail am Rande: Auf der Straße drehen sich die Leute nach dem Wagen um, manchmal ein zweites Mal. Optisch gefalle er ihm deutlich besser als ein Tesla.

**Auf einen Blick**

- Kombinierte Reichweite laut Autor: 384 km, innerorts bis 400 km, außerorts bei konstant 110 km/h rund 300 km
- Preis laut Autor: 1,6 Millionen Türkische Lira
- Reduzierter ÖTV-Satz: laut Autor 10 %, tatsächlich existiert eine Staffelung
- Platz: laut Autor geräumiger als 3008, Tiguan und Tucson
- Bisher gefahren: 350 km, bislang ohne Beanstandung


## Frequently asked questions

**Wie lange dauert eine Türkei-Rundreise mit dem Hyundai IONIQ 5?**

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn die Fahrzeit hängt von Route, Ladepausen und Verkehr ab. Berichten zufolge benötigte ein Fahrer für die Strecke nach Fethiye mit dem Hyundai IONIQ 5 rund 11 Stunden, während er mit einem Verbrenner üblicherweise etwa 9,5 Stunden brauchte. Auf der Rückfahrt dauerte dieselbe Tour laut seiner Schilderung etwa 11,5 Stunden.

**Was kostet das Laden eines Hyundai IONIQ 5 in der Türkei?**

Die Kosten schwanken je nach Anbieter, Tarif und Ladeleistung. In dem geschilderten Fall zahlte der Fahrer für eine mehrtägige Rundreise über mehrere südliche Städte insgesamt rund 2500 Türkische Lira an Ladegebühren. Da er überwiegend schnelle Gleichstrom-Lader nutzte, fielen diese Kosten nach eigener Einschätzung höher aus als beim langsamen Laden zu Hause.

**Wie ist die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in der Türkei?**

Seinen Schilderungen zufolge wächst das Netz schnell, weist aber noch Lücken auf. Der Fahrer berichtet, dass er auf der Rückfahrt zwischen Uşak und Kütahya keine einzige Gleichstrom-Schnellladestation sah. Gleichzeitig lobt er den Ausbau und den Einsatz der Anbieter. Ein Bekannter, der den Balkan und Griechenland bereiste, klagte demnach über eine deutlich schlechtere Versorgung als in der Türkei.

**Warum lohnt sich ein Elektroauto im Vergleich zum Diesel auf Langstrecke?**

Ein Blick auf die Energiekosten zeigt den Unterschied. Laut dem Bericht hätte ein vergleichbarer Diesel für dieselbe Strecke etwa drei Tankfüllungen gebraucht, was rund 6000 Türkische Lira gekostet hätte. Die Ladung des Hyundai IONIQ 5 schlug dagegen mit etwa 2500 Türkischen Lira zu Buche, also weniger als die Hälfte.

**Wie hoch ist die reale Reichweite des Hyundai IONIQ 5 auf der Autobahn?**

Die Reichweite hängt stark vom Fahrstil und der Geschwindigkeit ab. Der Fahrer gibt an, dass die kombinierte Reichweite seines Fahrzeugs 384 Kilometer beträgt. Innerorts seien rund 400 Kilometer möglich. Auf der Autobahn bei konstant 110 km/h nennt er etwa 300 Kilometer als realistischen Wert.

**Welche Ladekarten braucht man für Elektroautos in der Türkei?**

In dem Bericht kommen mehrere Anbieter zum Einsatz. Der Fahrer lud überwiegend bei Trugo und erreichte dort Ladeleistungen von nahezu 180 kW. Daneben nutzte er Stationen von ZES und einem weiteren Anbieter, die mit 400 beziehungsweise 300 kW ausgewiesen waren, aber laut seiner Beobachtung nicht über 170 kW lieferten. Eine allgemeingültige Empfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

**Was sind die Vorteile des Hyundai IONIQ 5 gegenüber einem Diesel?**

Der Fahrer hebt vor allem den Fahrkomfort hervor. Besonders gefielen ihm die leise Kabine und die gelungene Geräuschdämmung. Auch die Beschleunigung überzeugte ihn. Hinzu kommen die niedrigeren Energiekosten: Statt rund 6000 Türkischer Lira für Diesel fielen für die gesamte Reise etwa 2500 Türkische Lira an Ladegebühren an.

**Hat der Hyundai IONIQ 5 genug Platz für eine Familie?**

Nach Einschätzung des Fahrers ist der Innenraum großzügig bemessen. Auf der Rückbank finden seiner Aussage nach vier Erwachsene Platz. Auch die Abmessungen überzeugen ihn: Das Fahrzeug sei größer als Modelle wie der Peugeot 3008, der VW Tiguan oder der Hyundai Tucson. Für Familien mit regelmäßigem Platzbedarf spricht das für den Wagen. Hinweis der Redaktion: Nicht bestätigte Angaben werden im Text ausdrücklich als persönliche Eindrücke oder Vermutungen gekennzeichnet.

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