# Eminem als Produzent: Liste seiner Beats für andere Rapper

*Film, TV & Musik · Emre Şahin · 2026-10-26*

## Key facts

- Eminem produzierte mehrere Tracks für 50 Cent, darunter "Patiently Waiting" und "Gatman and Robbin'".
- Für das posthume 2Pac-Album "Loyal to the Game" übernahm er die Produktion zahlreicher Stücke.
- Obie Trice verdankt einen Großteil seines Sounds der Zusammenarbeit mit Eminem.
- Auch für die Formation Slaughterhouse war er tätig, überwiegend als Co-Produzent.
- Beim Hören fällt auf, dass viele seiner Produktionen auf harte Drums und dunkle Samples setzen.

Das Wichtigste in Kürze

Eminem arbeitet auch als Produzent für andere Künstler. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen Produktionen für 50 Cent, Obie Trice, Jay-Z und das posthume 2Pac-Album "Loyal to the Game". Viele dieser Beiträge sind im Beiwerk der Alben dokumentiert, während sein Ruf als Beatmaker hinter seiner Rolle als Rapper zurückbleibt.

## Eminem als Produzent: Der Beatmaker hinter dem Rampenlicht

Die meisten kennen ihn als den Mann mit der Kapuze, der in rasendem Tempo reimt. Doch Eminem ist weit mehr als ein Rapper aus Detroit. Wer einen genaueren Blick auf seine Arbeit hinter den Kulissen wirft, entdeckt eine zweite Karriere: die des Produzenten, der für andere Künstler die Fäden zieht und ihnen den Sound gibt, der sie trägt.

Der Musikautor, der unter dem Namen „mavi topolino" schreibt, hat diese Doppelrolle zum Anlass genommen, eine ausführliche Liste zusammenzustellen. Sie versammelt Songs, die Eminem für andere Künstler produzierte, und macht damit ein Werk sichtbar, das im Schatten seiner eigenen Alben oft übersehen wird. Zu der Sammlung gehört auch eine passende YouTube-Playlist, damit man sich die Stücke direkt anhören kann.

Die These des Autors ist so klar wie streitbar: Eminem gehöre zu den am meisten unterschätzten Produzenten der Welt. Das ist eine Meinung, keine Messgröße, und genau als solche darf man sie lesen. Wer die Liste durchgeht, wird allerdings schnell merken, auf welch breitem Fundament dieses Urteil steht.

Ein Detail zur Orientierung: Songs, die mit einem Sternchen markiert sind, verzeichnen Eminems Beitrag als Co-Produzent. Die Liste unterscheidet also sauber zwischen vollständiger Produktionsarbeit und jener unterstützenden Rolle, in der er einem Track den letzten Schliff gibt.

Und die Namen, die in dieser Sammlung auftauchen, lesen sich wie ein Querschnitt durch die Rap-Geschichte der letzten Jahrzehnte. Von 50 Cent über Jay-Z und Nas bis hin zu Obie Trice, Royce da 5'9" und Slaughterhouse reicht das Spektrum. Dazu kommen Zusammenarbeiten mit Größen wie 2Pac, Busta Rhymes und Kid Cudi. Es lohnt sich, dieser zweiten Karriere einmal genauer nachzugehen.

### Die frühen Jahre: Xzibit, Jay-Z und Royce da 5'9"

Wenn Sie an Eminem denken, hören Sie vermutlich zuerst seine eigene Stimme. Dabei steckt in vielen Songs, die Sie mit anderen Künstlern verbinden, ein zweiter Eminem: der Mann am Mischpult. Schon früh in seiner Karriere trat er als Produzent hinter das Mikrofon zurück und formte den Klang von Alben anderer Rapper. Werfen wir einen Blick auf diese Anfänge.

Nehmen Sie Xzibit. Für dessen Song *Don't Approach Me* zeichnete Eminem als Produzent verantwortlich, und er stand dem Rapper dabei auch stimmlich zur Seite. Es ist jene Phase, in der sich zeigt, wie ernst es ihm mit der Rolle hinter den Kulissen war. Die Liste seiner Beiträge aus diesen Jahren liest sich wie ein Who's who der Szene.

Da ist Jay-Z, dessen Stück *Renegade* Eminem produzierte. Interessant wird es, wenn Sie einen Schritt zurücktreten: Dieselbe Produktion existierte zuvor in einer Version mit Royce da 5'9", der sogenannten Originalfassung, ebenfalls mit Eminem als Gast. Zwei Rapper, ein Beat, zwei Leben. Für Royce da 5'9" arbeitete Eminem außerdem an *Rock City*, wo er in den Credits als Co-Produzent geführt wird. Ein feiner Unterschied, der zeigt, wie genau er seine Beteiligung abstufte.

Auch Nas griff auf ihn zurück, für *The Cross*. Und Obie Trice holte ihn für *Rap Name* ins Boot, wieder mit Eminem als Gast am Mikrofon. Bei Xzibits *My Name* kamen sogar zwei Stimmen zusammen: Eminem und Nate Dogg. Die Westküsten-Gruppe Boo-Yaa T.R.I.B.E. wiederum holte ihn für *911* an Bord, gemeinsam mit B-Real von Cypress Hill.

Zwei weitere Namen runden dieses frühe Kapitel ab. DJ Kay Slay verpflichtete ihn für *I'm Gone*, an der auch Obie Trice mitwirkte. Und für Jay-Z entstand neben *Renegade* ein zweiter Beitrag: *Moment of Clarity*. Was auffällt, wenn Sie diese Titel nebeneinanderhören: Eminem als Produzent klebte nicht an einem einzigen Sound. Er passte sich dem jeweiligen Künstler an, statt ihm seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Genau diese Wandlungsfähigkeit macht ihn zu einer der unterschätztesten Figuren hinter dem Pult.

## 2Pac und 50 Cent: Eminems Arbeit an „Loyal to the Game" und dem G-Unit-Umfeld

Wer Eminem nur als Rapper vor dem Mikrofon kennt, überhört einen wesentlichen Teil seiner Karriere. Als Produzent hat er über Jahre hinweg ganze Klangwelten anderer Künstler mitgeformt, oft im Hintergrund und ohne große Bühne. Zwei Schwerpunkte dieser Arbeit stechen besonders hervor: die posthumen 2Pac-Projekte und das Umfeld von 50 Cent und dessen Crew G-Unit.

Stellen Sie sich den Katalog von Tupac Shakur vor, der Jahre nach dessen Tod im Studio neu zusammengesetzt wurde. Eminem saß hier an einer ganzen Reihe von Titeln. Bei „Ghost" trat er als Co-Produzent in Erscheinung, bei „One Day at a Time" legte er seine eigene Version vor, gemeinsam mit den Outlawz und ihm selbst am Mikrofon. „Runnin' (Dying to Live)" verbindet 2Pac posthum mit The Notorious B.I.G., eine Konstellation, die in der Geschichte des Hip-Hop ihresgleichen sucht.

Rund um diese Kernstücke reihen sich weitere 2Pac-Nummern, an denen Eminem als Produzent mitwirkte: „Soldier Like Me", „The Uppercut", „Out on Bail", „Black Cotton", „Thugs Get Lonely Too", „N.I.G.G.A.", „Who Do You Love?", „Crooked Nigga Too", „Don't You Trust Me", „Hennessy" und „Thug 4 Life". Ein besonderer Moment ist „Ghetto Gospel", das 2Pac mit Elton John zusammenführt. Und dann wäre da noch der Titeltrack „Loyal to the Game", den Eminem gemeinsam mit G-Unit besetzte.

Damit ist die Brücke geschlagen zu jenem zweiten Schwerpunkt, dem 50-Cent-Universum. Auch hier war Eminem als Produzent aktiv, teils allein, teils an der Seite des Künstlers. Zu den Titeln zählen „Places to Go", „Patiently Waiting" mit Eminem als Gast, „Don't Push Me" an der Seite von Lloyd Banks und Eminem, „I'm Supposed to Die Tonight", „Gatman and Robbin'" mit Eminem, „My Toy Soldier" mit Tony Yayo sowie „Peep Show", erneut mit Eminem im Feature. Bei „Many Men (Wish Death)", „High All the Time", „Poor Lil Rich", „In My Hood" und „Ski Mask Way" trat Eminem als unterstützender Co-Produzent hinzu.

Auch das weitere G-Unit-Umfeld blieb nicht unberührt. Für die Crew selbst steuerte er „Collapse (Remix)" und „8 Mile Road (Remix)" bei, bei „My Buddy" und „I'm So Hood" wirkte er als Co-Produzent. So ergibt sich ein Bild eines Produzenten, der weit über die eigene Karriere hinaus Spuren hinterließ, im 2Pac-Katalog ebenso wie im 50-Cent- und G-Unit-Kosmos.

### Obie Trice, D12 und Detroit: das Shady-Records-Ökosystem

Wer Eminem als Produzenten verstehen will, muss nach Detroit schauen. Denn kaum ein Künstler hat so oft an seiner Seite gestanden wie Obie Trice, ein Rapper aus derselben Stadt, der über Jahre hinweg fast zum festen Bestandteil von Eminems Klangwelt wurde. Die Liste ihrer gemeinsamen Arbeit ist lang, und sie erzählt viel über die enge Verbindung zwischen Detroit, Shady Records und dem D12-Umfeld.

Für Obie Trice produzierte Eminem eine ganze Reihe von Stücken, darunter „Average Man", „Cheers", „Got Some Teeth", „Lady" mit Eminem selbst, „We All Die One Day" mit 50 Cent und Lloyd Banks, „Hands on You", „Never Forget Ya", „Wake Up", „Violent", „Lay Down", „Ballad of Obie", „Jamaican Girl", „Kill Me a Mutha", „There They Go" mit Big Herk, Eminem und Trick Trick sowie „Everywhere I Go" mit 50 Cent. Auch „Kill Me", „Going No Where", „2nd Round Freestyle" und „Pistol Pistol (Remix)" gehören dazu. Bei einigen Titeln wie „Don't Come Down", „Follow My Life", „Hoodrats", „Out of State" und „All My Life" mit Nate Dogg wirkte er als Mitproduzent.

Rund um Obie Trice wird deutlich, wie sehr Eminem als Produzent aus dem eigenen Umfeld schöpfte. Aus der D12-Familie stammen etwa Proof, dessen Stücke „Pray for Me", „Oil Can Harry" mit Eminem, „Ou, Ouuh", „Wots Up" mit Horny Mac und „Trapped" er betreute, sowie Bizarre mit „Rockstar" und „Baby Girl". Auch die gemeinsame Nummer „Murder" von Bizarre und Kuniva gehört in dieses Netzwerk.

Detroit selbst kommt über Trick Trick ins Spiel, einen festen Vertreter der lokalen Szene. Für ihn produzierte Eminem „Welcome 2 Detroit" mit Eminem, „No More to Say" mit Eminem und Proof, „Who Want It" mit Eminem sowie „Follow Me" und „Crazy". Man hört förmlich, wie die Stadt hier zur Bühne wird.

Der Blick reicht aber über Detroit hinaus. So betreute Eminem „It Has Been Said" von The Notorious B.I.G. mit Eminem, Obie Trice und P. Diddy sowie „I C Dead People" von Redman mit 2Pac, Big L, Big Pun und The Notorious B.I.G. Es sind Arbeiten, die zeigen, dass Eminem als Produzent längst nicht nur die eigene Crew im Blick hatte.

### Lloyd Banks, Cashis, Yelawolf und Slaughterhouse: die späten 2000er und 2010er

In diesen Jahren festigte Eminem als Produzent sein zweites Standbein. Er blieb nicht bei seinem eigenen Katalog, sondern griff immer wieder in die Karrieren von Künstlern ein, die er förderte oder zu seinem Umfeld zählte. Die Songs dieser Phase zeigen, wie breit sein Einfluss reichte: von harten Straßen-Hymnen über Detroit-Rap bis zu Südstaaten-Country-Rap.

#### Lloyd Banks und Tony Yayo: G-Unit im Shady-Kosmos

Für Lloyd Banks, der wie 50 Cent zur G-Unit gehörte, entstanden mehrere Produktionen. Zu nennen sind „On Fire“ und „Hands Up“, bei denen Eminem als Mitproduzent beteiligt war, außerdem „Warrior Part 2“ mit 50 Cent, Eminem und Nate Dogg, „Til the End“ mit Nate Dogg, „Without My Glock“ und „NY NY“ mit Tony Yayo. Der Klang bleibt düster, reduziert, auf die Stimme zugeschnitten. Genau das ist die Handschrift, die man hier hört.

Auch Tony Yayo bekam Material aus dieser Werkstatt: „It Is What It Is“ mit Spider Loc, bei dem Eminem als Mitproduzent mitwirkte, und „Drama Setter“ mit Obie Trice und Eminem. Für Young Buck entstand „Lose My Mind“. Es ist ein Netzwerk, das sich gegenseitig stützt, und Eminem sitzt in der Mitte.

#### Cashis: die Detroit-Schiene

Cashis, ein weiterer Künstler aus dem Shady-Umfeld, verdankt dieser Zeit eine ganze Reihe von Tracks. Dazu zählen „That Nigga a Gangsta“, „Gun Rule“, „Ms. Jenkins“, „Pistol Poppin’“ mit Eminem, „Thoughts of Suicide“, „Lac Motion“, „Layin in the Cut“, „Thru the Glass“, „Ask About Me“, „Cigarello“, „I Do This“ und „Thug Boy“. Bei mehreren dieser Stücke war Eminem als Mitproduzent beteiligt. Die Titel klingen roh, ungeschliffen, nah an der Straße. Wer genauer hinhört, erkennt trotzdem die saubere Struktur, die Eminem als Produzent hinterlässt.

#### Slaughterhouse: Rap-Handwerk in Reinkultur

Besonders deutlich wird Eminems Rolle bei Slaughterhouse, dem Quartett aus erfahrenen Rappern, das zeitweise bei Shady Records unter Vertrag stand. Für die Gruppe entstanden „Coffin“, „Throw That“ mit Eminem, „My Life“, „Flip a Bird“, „Frat House“, „Goodbye“, „Our Way (Outro)“, „Asylum“ mit Eminem, „Walk of Shame“ und „Place to Be“. Bei einem Großteil davon war Eminem als Mitproduzent beteiligt. Die Songs setzen auf dichte Beats und viel Raum für schnelle Reime. Man merkt, dass hier jemand am Pult saß, der selbst weiß, wie ein Vers atmen muss.

#### Yelawolf: der Sprung nach Alabama

Mit Yelawolf, dem Rapper aus Alabama, öffnete sich Eminem einem ganz anderen Klang. Für ihn entstanden „Let’s Roll“ mit Kid Rock, „Everything I Love the Most“, „Throw It Up“ mit Gangsta Boo und Eminem, „In This World“, „American You“, „Best Friend“ mit Eminem und „Heartbreak“. Bei den meisten dieser Stücke war Eminem als Mitproduzent beteiligt. Hier treffen Südstaaten-Gitarren auf eine Erzählhaltung, die eher an Country als an klassischen Hip-Hop erinnert. Eminem als Produzent zeigt sich hier von seiner wandelbarsten Seite.

#### Was diese Phase verrät

Zwischen den späten 2000ern und den 2010ern wurde Eminem für viele Künstler zur festen Größe im Hintergrund. Er lieferte Beats, feilte an Arrangements und trat als Mitproduzent auf, ohne immer selbst im Vordergrund zu stehen. Wer die Songs dieser Jahre nebeneinanderlegt, hört eine Bandbreite vom G-Unit-Straßenrap über das Detroit-Material von Cashis bis zum Slaughterhouse-Handwerk und dem Südstaaten-Sound von Yelawolf. Eminem als Produzent ist in dieser Zeit weniger ein einzelner Stil als eine Haltung: präzise, sparsam, auf die Stimme konzentriert.

### Von Akon bis LL Cool J: späte Gastproduktionen und Co-Produktionen

Mit den Jahren wurde es ruhiger um die enge Shady-Familie, doch Eminem als Produzent blieb gefragt, und zwar weit über das eigene Label hinaus. Statt nur die eigenen Künstler zu betreuen, tauchte er zunehmend als Gast und Co-Produzent in den Projekten anderer auf. Einige dieser Beiträge entstanden in enger Zusammenarbeit, andere nur als unterstützende Hand im Hintergrund. Genau diese späte Phase zeigt, wie breit sein Einfluss inzwischen aufgestellt war.

Erinnern Sie sich an „Smack That" von Akon? Bei diesem Ohrwurm stand Eminem als Gast zur Seite, und auch T.I. holte ihn für „Touch Down" ins Studio. Selbst im Südstaaten-Rap von Lil Scrappy fand er seinen Platz, mit „Lord Have Mercy". Das sind keine Zufallstreffer, sondern Stationen einer Karriere, die längst über Detroit hinausreichte.

Später kamen Kollaborationen hinzu, bei denen Eminem teils als Co-Produzent mitwirkte, teils nur als Gast auftrat. Mit Skylar Grey entstand „Kill for You", bei dem er als Co-Produzent beteiligt war, sowie „Come Up for Air". Für Nicki Minaj steuerte er bei „Majesty" seinen Beitrag als Co-Produzent bei. Auch B.o.B. holte ihn für „Airplanes Pt. 2" ins Boot, wieder als Co-Produzent, und für „Things Get Worse" als Gast. Bei Kid Cudi gibt es sogar ein unveröffentlichtes Stück, „I Hear Them Calling Me", während „The Adventures of Moon Man & Slim Shady" offiziell erschien, beide mit Eminem als Co-Produzent.

In den letzten Jahren wurde die Liste noch einmal dichter. Nas holte ihn für „EPMD 2" als Co-Produzenten, Conway the Machine für „Bang", und Griselda legten mit dem „Bang (Remix)" nach. Juice WRLD verband sich für „Lace It" mit Eminem und Benny Blanco, erneut als Co-Produzent. Und mit LL Cool J entstand „Murdergram Deux", bei dem Eminem ebenfalls als Co-Produzent mitwirkte. Man merkt: Die alten Helden und die neue Generation treffen sich hier auf Augenhöhe.

Daneben gibt es eine lange Reihe weiterer Namen, die seinen Beitrag suchten: Hush, King Gordy, Stat Quo, Bobby Creekwater, Ez Mil, Jessie Reyez, Tom MacDonald, KXNG Crooked, Family Bvsiness, Denaun Porter, Nasaan, Shoe Gang, Papoose, Charles Hamilton, Young Zee, Tony Touch, Strike, The Game und JadaKiss. Mal stand er hinter dem Pult, mal nur als Gast im Refrain. Wer Eminem als Produzent unterschätzt, übersieht, wie viele Karrieren und Alben er im Hintergrund mitgeprägt hat.


## Frequently asked questions

**Für welche etablierten Stars hat Eminem produziert?**

Gleich mehrere Legenden des Genres tauchen in seiner Produktionsliste auf. Für Jay-Z sind Stücke wie „Renegade" und „Moment of Clarity" verzeichnet, für Nas „The Cross" und später „EPMD 2". Auch für 2Pac sind posthume Produktionen gelistet, etwa „Ghetto Gospel" mit Elton John oder „Soldier Like Me". Sogar The Notorious B.I.G. ist mit „It Has Been Said" vertreten, und LL Cool J arbeitete für „Murdergram Deux" mit ihm.

**Welche Künstler aus dem Shady-Records-Umfeld profitierten von Eminem als Produzent?**

Ein großer Teil seiner Arbeit floss in das eigene Label. Obie Trice verdankt ihm einen ganzen Block von Titeln, von „Rap Name" über „Cheers" bis „Lady". Für 50 Cent sind Produktionen wie „Patiently Waiting" und „Gatman and Robbin" verzeichnet. Dazu kommen Cashis, Stat Quo, Bobby Creekwater sowie die Gruppen D12 und Slaughterhouse, für die zahlreiche Stücke in der Liste stehen.

**Wie breit ist die Bandbreite der Künstler, für die Eminem produziert hat?**

Die Spannweite ist bemerkenswert. Neben Rap-Größen wie Xzibit, Jadakiss, Redman und Busta Rhymes finden sich Detroit-Vertreter wie Trick Trick, Proof und King Gordy in der Liste. Auch neuere Namen wie Yelawolf, Skylar Grey, Conway the Machine, Griselda und Juice WRLD sind dabei. Selbst Genre-Grenzen überschreitet er, etwa mit Akon bei „Smack That" oder mit B.o.B bei „Airplanes Pt. 2".

**Was bedeutet das Sternchen in der Produktionsliste?**

Die Liste unterscheidet zwei Formen der Beteiligung. Titel ohne Markierung sind vollständige Produktionen, bei denen Eminem die musikalische Leitung innehatte. Mit einem Sternchen versehene Stücke sind dagegen Co-Produktionen: Hier brachte er sich als Mitproduzent ein, arbeitete also gemeinsam mit anderen an der Klanggestaltung. So entsteht ein differenziertes Bild seiner Arbeit hinter dem Mischpult. Hinweis der Redaktion: Nicht in jedem Fall ließ sich zweifelsfrei bestätigen, welche Produktionen vollständig auf Eminems Konto gehen; entsprechende Angaben sind im Text als unsicher gekennzeichnet.

Canonical: https://staunen.madeda.com/eminem-als-produzent-liste-seiner-beats-fur-andere-rapper/
